BTSV vor dem Derby: "Müssen uns auf das Sportliche konzentrieren"

Mit dem 1:0-Erfolg gegen Fortuna Düsseldorf feierte Lars Kornetka einen gelungenen Einstand als neuer Trainer bei Eintracht Braunschweig. Nun erwartet den neuen Mann an der Seitenlinie am kommenden Freitag (18:30 Uhr) das Niedersachsenderby gegen Hannover 96. Dabei freut er sich zwar auf die Stimmung, setzt seinen Fokus aber dennoch auf das Fußballerische. 

"Wir können nur den Fußball beeinflussen"

Fast 50.000 Zuschauern -davon über 4.000 Gäste- werden am kommenden Freitag wohl erneut für eine hitzige Atmosphäre sorgen, wenn in Hannover das 184. Niedersachsenderby angepfiffen wird. Eine Stimmung, die für den neuen BTSV-Coach Lars Kornetka noch eine Unbekannte ist. Dementsprechend vorfreudig blickt er auf die Partie: "Ich weiß nicht, was da alles passiert, dass will ich auch nicht. Was die Atmosphäre angeht, da lasse ich mich gerne überraschen, denn alles was in meinem Kopf an Bildern entsteht, wird dem womöglich gar nicht gerecht", erklärte er in der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Trotz dessen stellte er klar, dass das Drumherum an zweiter Stelle stünde. Viel wichtiger sei die Vorbereitung auf das Wesentliche: "Wir können nur den Fußball beeinflussen und darum geht es auch. Wir wollen auf dem Platz eine super Leistung abliefern und dadurch das Umfeld zufriedenstellen. Dafür werden wir alles reinschmeißen", betonte der 48-Jährige. Gegen die Hannoveraner, die derzeit auf dem fünften Tabellenplatz noch um den Aufstieg spielen, geht es für die Eintracht um wichtige Zähler gegen den Abstieg. Kornetka machte klar, dass bei noch acht ausstehenden Spielen "noch ein weiter Weg zu gehen" sei. Dementsprechend stehe auch im Derby im Vordergrund: "Die Arbeit, die wir zuerst zu tun haben, ist der Fußball. Wenn wir dahin fahren und nicht gut vorbereitet sind, dann hat das ja alles keinen Sinn, dann werden auch die Fans dem Spiel nicht freudig entgegen sehen", stellte er klar.

"Wir wollen das kontrollieren"

Dass Kornetka den vollen Fokus auf das Fußballerische richtet, machte er zudem damit klar, auf ein öffentliches Abschlusstraining mit Fanunterstützung zu verzichten: "Wir müssen so viele Inhalte in diese Mannschaft reinbringen und wollen uns auf den sportlichen Teil konzentrieren. Wir müssen bestmöglich präpariert sein für diese Partie", so der Trainer. Jede einzelne Trainingseinheit sei mit Sorgfalt zu behandeln, damit die Partie ähnlich erfolgreich wie zuvor gegen Fortuna Düsseldorf wird, wo er mit der Leistung sehr einverstanden war. "Wir haben schon viel gewesen, was und stark machen kann. Zusammen im Netz zu agieren, kurze Abstände zu haben und sich gegenseitig zu unterstützen. Das ist auch meiner Meinung nach der Schlüssel dazu, die Leute auf der Tribüne anzuzünden."

Die sei auch gegen den HSV nötig, der laut Kornetzka eine Mannschaft sei, die "das Fußball spielen liebt, gerne den Ball hat und gute Abläufe hat". Der Auftrag für sein Team sei dementsprechend klar: "Wir wollen das kontrollieren und auch gut dagegen zu spielen. Wir wollen nicht zulassen, dass Hannover die Ballbesitzquote, die sie derzeit hat, noch weiter ausbaut." Dementsprechend mutig soll seine Mannschaft auftreten, "weil auch wir Jungs haben, die Fußball spielen können und wollen". Dabei fehlen wird allerdings der weiterhin gesperrte Patrick Nkoa. Darüber hinaus fehlen Lukas Frenkert, Lino Tempelmann und Anas Bakhat.

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