Derby-Niederlage setzt Karlsruher SC im Keller fest
Das Auf und Ab des KSC in dieser Saison geht weiter. Im baden-württembergischen Derby musste sich die Elf von Tomas Oral dem VfB Stuttgart mit 1:3 geschlagen geben.
Guter Beginn
Dabei zeigte die Mannschaft aber eine bessere Leistung, als es das Ergebnis am Ende aussagte. Der KSC spielte zu Beginn mutig nach vorne und versteckte sich keinesfalls. Die Führung erzielten aber trotzdem die Gäste. Nach einem Freistoß erreichte die Kugel Asano, der aus knapp 14 Metern zum 1:0 traf (10.). Der KSC berappelte sich aber schnell und hatte durch Yamada die große Chance auf den schnellen Ausgleich (18.). Letztendlich ging es aber mit der Stuttgarter Führung in die Kabine.
Und auch aus dieser kam der VfB besser heraus. Der eingewechselte Simon Terodde erzielte nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff nach einer Insua-Flanke per Kopf das 2:0 (47.). Das machte es für den KSC nochmal schwieriger. Durch einen Elfmeter von Moritz Stoppelkamp kam die Oral-Elf aber nochmal ran (51.). Die Badener versuchten in der Folge auf den Ausgleich zu drängen, die besseren Tormöglichkeiten hatten aber die Gäste aus Stuttgart. Dirk Orlishausen rettete mehrfach stark, unter anderem gegen Insua und Terodde. Vier Minuten vor Spielende sorgte Maxim nach einem Konter dann für das 3:1, die vorzeitige Entscheidung und den Endstand der Partie.
Oral mit Leistung zufrieden
Cheftrainer Tomas Oral war im Anschluss an die Partie mit dem couragierten Auftreten seiner Mannschaft zufrieden, auch wenn das Ergebnis nicht stimmte: "Uns war klar, dass wir dem VfB nicht in allen Situationen Paroli bieten können. Insgesamt haben wir das aber gut gemacht. Wir müssen in der einen oder anderen Situation aber zielstrebiger sein. Und sind zudem zwei Innenverteidiger ausgefallen, das konnten wir nicht zu 100 Prozent kompensieren. Es ist bitter, weil wir unseren Fans was zurückzahlen wollten. Mit der Art und Weise wie wir gespielt haben, kann man aber zufrieden sein, mit dem Ergebnis aber natürlich nicht.“
Fakt ist, dass der KSC durch die Niederlage mit elf Punkten auf Platz 14 im Tabellenkeller bleibt. Der Abstand ins Mittelfeld ist zwar nicht allzu groß, jedoch wird der KSC in den kommenden Wochen darauf bedacht sein, sich ein Polster auf die ganz gefährlichen Regionen anzulegen. Schon am Freitag geht es für die Karlsruher beim 1. FC Heidenheim weiter.