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DFB-Pokal: Viertelfinale wird am 30. Januar ausgelost

imago

Mit dem FC St. Pauli, dem Hamburger SV, dem Karlsruher SC und Hannover 96 haben sich gleich vier Zweitligisten für das Viertelfinale im DFB-Pokal qualifiziert – so viele wie seit der Saison 2003/04 nicht mehr. Ausgelost wird die Runde der letzten acht Teams am Sonntag, den 30. Januar um 19:15 Uhr in der ARD-Sportschau.

Spieltermin 1./2. März

Weil alle Lose aus einem Topf gezogen werden, sind auch zwei direkte Zweitliga-Duelle möglich – etwa das Derby zwischen St. Pauli und dem HSV. In diesem Fall wären zwei Zweitligisten sicher im Halbfinale. Ausgetragen wird das Viertelfinale am 1. und 2. März. Zum Endspiel in Berlin am 21. Mai fehlen den Klubs nur noch zwei Siege. Und so groß wie in diesem Jahr waren die Chancen auf das Endspiel schon lange nicht mehr, schließlich sind sämtliche Pokalsieger der letzten 26 Jahre bereits ausgeschieden – darunter Titelverteidiger Borussia Dortmund und der FC Bayern München.

Gut möglich daher, dass sich erstmals seit 2011 wieder ein Zweitligist für das Finale qualifiziert. Damals hatte es der MSV Duisburg bis ins Endspiel geschafft, unterlag dort aber Schalke 04 mit 0:5. Oder holt sich zum zweiten Mal ein Zweitliga-Klub sogar den Pott? Bislang gelang dieses Kunststück nur Hannover 96. In der Saison 1991/92 schalteten die Niedersachsen auf dem Weg ins Endspiel gleich vier Erstligisten aus und setzten sich im Endspiel gegen Borussia Mönchengladbach durch – genau wie am Mittwochabend.

Eine Million Euro an Prämien

Prämiert wurde der Einzug ins Viertelfinale übrigens mit einer Million Euro pro Klub – für den Einzug ins Halbfinale kämen weitere zwei Millionen Euro hinzu. Viel Geld, gerade in Zeiten von Corona. Die Prämien für den Final-Einzug stehen derweil noch nicht fest. Doch bis dahin stehen ohnehin erstmal noch zwei Runden an.