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Düsseldorf nach Auftakt-Pleite selbstkritisch: "Müssen uns verbessern"

imago images / Jan Huebner

Mit 2:1 entschied der Hamburger SV die erste Partie der neuen Zweitliga-Saison für sich. Gegner Fortuna Düsseldorf übte sich derweil in Selbstkritik.

Teroddes Elfmeter "ärgerlich"

Am Ende kam der Anschlusstreffer zu spät: Düsseldorfs Matthias Zimmermann kam nach einer Ecke an den Ball und zog ab. Der Abschluss wurde auch noch abgefälscht und landete im Hamburger Kasten. Das Problem: Die Nachspielzeit lief bereits – und Hamburg hatte durch Terodde bereits zwei Treffer erzielt.

Das erste seiner Tore erzielte der HSV-Neuzugang per Elfmeter in der Schlussminute der ersten Halbzeit. Eine Situation, die Elfmeter-Verursacher Florian Hartherz sauer aufstieß: "Die Elfmetersituation war unglücklich. Wir kriegen den Ball nicht geklärt und er springt hoch, Dudziak kommt von der Seite und ich treffe ihn am Fuß. Am Ende muss man sagen, dass es ein klarer Elfmeter ist. So etwas darf mir natürlich nicht passieren", kritisierte Hartherz und erklärte mit Blick auf den gesamten Spielverlauf: "Ich denke, der HSV war in der ersten Hälfte zielstrebiger und konsequenter. Sie haben mehr gefährliche Situationen kreiert", so der Defensivspieler: "Nach der Pause haben wir es dann etwas besser gemacht und am Ende versucht, noch das 2:2 zu erzielen. In Sachen Leidenschaft kann man uns wohl keinen Vorwurf machen, aber spielerisch müssen wir uns verbessern."

Düsseldorf sieht Verbesserungspotenzial

Ein ganz ähnliches Fazit zog auch Cheftrainer Uwe Rösler: "Gratulation an den HSV. Die Hamburger haben das Spiel verdient gewonnen. Wir wollten sie von Beginn an hoch anlaufen, doch sie haben unser Pressing gut überspielt – speziell mit dem Torhüter", so der Trainer, der den ersten Gegentreffer ebenfalls als "ärgerlich" bezeichnete: "In der zweiten Hälfte haben wir uns viel vorgenommen, aber vorne zu wenig Zweikämpfe gewonnen. Unsere Abläufe auf den Flügeln haben auch nicht ideal funktioniert. So konnten wir nicht viel kreieren." Nach dem 2:0 sei das Spiel dann gelaufen gewesen: "Trotzdem: Ein Kompliment an meine Mannschaft, die nochmal alles probiert hat. Der Treffer kam dann zu spät."

Insgesamt kamen die Düsseldorfer also zu dem Fazit, dass man aus der Niederlage lernen müsse. Das betonte auch Rouwen Hennings: "Wir müssen das Spiel jetzt aufarbeiten, die guten Sachen hervorheben und die schlechten analysieren sowie verbessern." Die nächste Gelegenheit zur Wiedergutmachung ist schließlich nicht weit entfernt: Am kommenden Samstag geht es gegen den Zweitliga-Aufsteiger von den Würzburger Kickers weiter.