"Ein klares Bekenntnis": Der FCM vertraut weiter auf Sander

Der Negativlauf für den 1. FC Magdeburg geht weiter. In Elversberg machte der FCM eigentlich wieder ein gutes Spiel, musste aber erneut eine Niederlage einstecken. Auf der Trainerposition soll es aber keine Veränderung geben.

Weiter unter dem Strich

Das 0:1 bei den Saarländern bedeutete die vierte Niederlage in Folge für Magdeburg. Nun müssen diese sich angucken, wie die Konkurrenz am Samstag und Sonntag punkten könnte. Holt die SpVgg Greuther Fürth einen Zähler in Hannover, dann rutscht der FCM sogar auf den letzten Platz ab. Einen Personalwechsel soll es aber nicht geben. "Mit Sicherheit. Das ist ein klares Bekenntnis. Das kann ich so sagen", zitiert die BILD Sportgeschäftsführer Otmar Schork nach der Frage, ob Petrik Sander im Amt bleibe.

Die Mannschaft hatte in Elversberg eigentlich einen guten Auftritt hingelegt und besonders in der ersten Halbzeit gute Möglichkeiten ausgelassen. Kurz vor Schluss gab es dann dennoch den Treffer zu der bitteren Pleite. "Es fällt mir schwer, ein vernünftiges Statement abzugeben, weil mir die Jungs Leid tun", eröffnete Sander die Pressekonferenz. Ein in der Form defensiv stabiler Auftritt sei nach den vielen Gegentoren zuletzt "nicht zu erwarten" gewesen.

"Müssen uns dagegen wehren"

"Was die Jungs heute rausgehauen haben, nötigt mir den größten Respekt ab", führte der Übungsleiter weiter aus. Solche Spiele würde man als Topmannschaft gewinnen und als Abstiegskandidat verlieren. "Wir müssen uns aber dagegen wehren und weitermachen", möchte Sander das Pendel wieder in die andere Richtung schlagen lassen. "Es reicht eine Aktion aus und man wirft weg, wofür man einen Monsteraufwand betreibt", ärgerte sich der 65-jährige über das späte Gegentor.

Die Chancenverwertung war ein Problem für die Magdeburger am Freitagabend. "Man braucht als Stürmer immer ein Quäntchen Glück. Man braucht immer eine coole Idee und dazu steht auch jemand im Tor. Aber trotzdem erwarte ich von Stürmern ein gewisses Maß an Ruhe vor dem Tor und nicht überhastet abzuschließen", forderte der Chef-Trainer. Ob seine Offensivspieler das umsetzen können, wird Sander kommende Woche Freitag sehen. Dann wartet mit Darmstadt der nächste Spitzengegner.

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