• Facebook
  • Twitter

FCM macht einen "wichtigen Schritt" – Entwarnung bei Lawrence und Atik

IMAGO / Langer

In einem spektakulären Sonntagsspiel setzte sich der 1. FC Magdeburg mit 3:2 beim Karlsruher SC durch. Nach komfortabler Führung zur Halbzeit gerieten die Gäste dabei noch gehörig ins Straucheln, was für Cheftrainer Christian Titz ein wichtiges Lernelement war. Entwarnung gab es indes bei zwei Spielern.

Traumstart ohne Verweildauer

Viel besser hätte der FCM dabei kaum ins Spiel kommen können. Führung nach sieben Minuten, ein Doppelschlag zum Halbstundenmarker und somit eine komfortable Ausgangslage. "Eigentlich fängt das Spiel zwar an, wie du es dir wünscht: Dass wir in Führung gehen, dass wir sogar 3:0 vorne liegen", fasste auch Trainer Christian Titz auf der Pressekonferenz nach dem Spiel zusammen. Dass seine Laune dennoch nicht lupenrein gelöst war, hatte dann mit dem Auftreten des Aufsteigers in der zweiten Halbzeit zu tun.

So habe er zwar gewusst, und das Team vorgewarnt, dass "jetzt auch ein Stück mehr Wucht und Druck reinkommen wird", doch ließ sich der letztjährige Drittligameister nun beinahe den Schneid abkaufen. Das Team habe, so Titz, einen "zentralen Fehler gemacht." So brachte er in die Druckphase des KSC den wuchtigen Kai Brünker als Anspielstation, doch das geplante "Überspielen" sei "nicht gelungen". Die Folge waren diverse Fehlpässe und Unsicherheiten, die dann zu zwei schnellen Gegentreffern führten (63./65.). Mit diesen Treffern sei es nun "ein Spiel auf des Messers Schneide" für den 51-Jährigen gewesen.

"Drei Punkte sind das wichtigste" – Lawrence geht es "wieder besser"

Wo viele Teams nun vermutlich eingebrochen wären, nahm der FCM den Kampf an. Weitere Treffer kamen nicht hinzu, sodass am Ende ein 3:2-Erfolg stand. "Drei Punkte sind das wichtigste am Spieltag", wusste auch Titz ein wenig gelöster kundzutun. Auch, wenn ihm die Sorgen ob der zwischenzeitlichen Konfusion anzumerken waren. Sorgen gab es auch um die in der Halbzeit eingewechselten Jamie Lawrence und Baris Atik, doch diese wusste Titz ebenfalls auszuräumen. Beim großgewachsenen Innenverteidiger, der nach dem Abpfiff kollabiert war, habe es sich um "Kreislaufprobleme" gehandelt. Ihm ging es schon kurz nach dem Spiel "wieder besser". Bei Atik handelte es sich um eine vor der Partie abgestimmte Auswechslung. Auch beim Jubel nach seinem Treffer waren ihm Schmerzen anzusehen.

Somit stand am Ende der erste Sieg sowie die ersten drei Punkte der Saison. Alles in allem war der Nachmittag für Titz "ein wichtiger Schritt – auch, was uns dann in der zweiten Halbzeit passiert ist", blickte der Übungsleiter auf den möglichen Lerneffekt. Der Sieg werde seinen Mannen "ein Stück Selbstvertrauen geben." Gänzlich abheben bräuchte jedoch niemand. So müsse der FCM definitiv noch an "Intensität in der Zweikampfführung zulegen", forderte er abschließend. Eine erste Chance dafür gibt es im DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt (01. August), ehe der FCM in der Liga Holstein Kiel empfängt (07. August).