FSV Frankfurt: Mini-Befreiungsschlag gegen St. Pauli
Nach der bitteren 0:4-Pleite beim Derby in Darmstadt konnte es nur besser werden für den FSV Frankfurt. Platz 18 mit 15 Gegentoren, das konnte so nicht bleiben. Man stand mit dem Rücken an der Wand, ein ordentliches Spiel musste her, um sich Motivation und Selbstvertrauen für den Abstiegskampf zu holen.
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Mannschaft nach der Halbzeit wie neugeboren
Wie bereits im vorigen Spiel bei den Lilien begannen die Bornheimer auch gegen St. Pauli engagiert und kamen gut ins Spiel. Bis zu einer Szene in der 32. Minute, in der die Gäste einen Elfmeter bekamen, der den Hamburgern die Führung brachte. Dieser Rückstand nahm den Gastgebern jeglichen Wind aus den Segeln, nach nur drei Minuten baute St. Pauli die Führung auf 2:0 aus. Doch es sollte nicht so enden wie im Derby am vergangenen Mittwoch, die Mannschaft gab sich nicht auf und kurz vor der Halbzeit gelang der Anschlusstreffer, der Hoffnung für die zweite Halbzeit brachte. Nach der Pause betrat eine scheinbar komplett neue Mannschaft den Platz, was nach den Gegentoren nach Kreisligafußball aussah, passte sich inzwischen an Zweitliganiveau an. Es folgten der Ausgleich und später sogar der Führungstreffer, durch den mit Abstand auffälligsten Spieler, Vincenzo Grifo. Bornheim feierte schon, da störte St. Pauli kurz vor Schluss noch einmal mit dem Ausgleich die Frankfurter Euphorie, jedoch gibt auch dieses Ergebnis Hoffnung für die kommenden Spiele.
Fazit
Teilweise zeigten die Bornheimer gute Leistungen, verbesserungswürdig war das Spiel der Frankfurter jedoch auf jeden Fall. Dass man solch einen Rückstand noch aufholen konnte, gibt Mut für die folgenden Partien, als nächstes spielen die Bornheimer auswärts in Sandhausen.
FOTO: FU Sportfotografie