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Fürth vermeldet großes Plus: Gewinn erzielt und Eigenkapital erhöht

© IMAGO / Zink

Finanziell hat die SpVgg Greuther Fürth ein erfolgreiches Geschäftsjahr hinter sich gebracht. Begünstigt durch die Teilnahme an der Bundesliga bleibt den Kleeblättern ein Plus von 5,3 Millionen Euro. Zudem darf sich Neu-Präsident Volker Heißmann über ein Eigenkapital freuen, dass sich im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht haben soll.

"Fundament deutlich stabilisiert"

Die Mitgliederversammlung der Fürther am Donnerstag brachte positive Zahlen hervor, bei einem Umsatz von 49,1 Millionen Euro bleibt der Spielvereinigung ein Gewinn von 5,3 Millionen Euro. Geschäftsführer Holger Schwiewagner zeigte sich zufrieden. "Nach den sehr schwierigen Corona-Jahren war es aus finanzieller Sicht ein außerordentlich wichtiges Jahr, natürlich unterstützt von der Teilnahme an der 1. Bundesliga", erklärte der 45-Jährige. "Aber wir haben auf allen Ebenen eine gute Entwicklung genommen und das obwohl wir gerade im Zuschauerbereich noch mit stärkeren Corona-Beschränkungen über einen erheblichen Teil der Saison auskommen mussten."

Schwiewagner blickte zudem in die Zukunft voraus. Aktuell kämpft Fürth sportlich gegen die Folgen des Abstiegs, hat sich nach dem Trainerwechsel zu Alexander Zorniger aber ins Mittelfeld der Tabelle hoch gekämpft. Finanziell wird das kommendee Jahr wieder herausfordernd. "Wie alle haben wir gerade auch mit der Teuerung zu kämpfen. Aufgrund des guten Geschäftsjahres konnten wir in dieser Saison die Preise zwar noch stabil halten, aber natürlich wird das bei anhaltender Entwicklung nicht dauerhaft möglich sein", so Schwiewagner. "Dennoch sehe ich uns insgesamt sehr gut für die Herausforderungen in den nächsten Jahren gewappnet. Wir konnten unser Fundament wieder deutlich stabilisieren und darauf lässt sich sehr positiv an der Zukunft arbeiten."

Heißmann ist neuer Präsident

Die zukünftigen Geschicke der Spielvereinigung liegen zudem in den Händen von Volker Heißmann, der einstimmig zum Nachfolger von Fred Höfler gewählt wurde. Höfler bekleidete das Amt in den vergangenen vier Jahren, kandidierte aber nicht mehr für eine weitere Amtszeit. Eine gute Nachricht für den neuen Präsidenten: Auch das Eigenkapital der Fürther profitiert von der Entwicklung. So habe sich das Eigenkapital nach Vereinsangaben im Vergleich zum Vorjahr auf 7,8 Millionen Euro etwa verdreifacht.