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"Harte Nuss": St. Pauli vor schwieriger Aufgabe gegen Paderborn

© IMAGO / Torsten Helmke

Für den FC St. Pauli benötigt es verglichen mit der Pleite in Rostock (0:2) eine deutliche Leistungssteigerung, um am Samstag (13:00 Uhr) gegen Spitzenreiter SC Paderborn zu bestehen.

Personallage entspannt sich

Personell kann Cheftrainer Timo Schultz gegen die Ostwestfalen beinahe aus dem Vollen schöpfen. Der zuletzt angeschlagene "Adam Dźwigała läuft bereits mit Fußballschuhen, sonst haben alle Spieler mehr oder weniger am Training teilnehmen können und so bin ich zuversichtlich, dass sie am Sonnabend zur Verfügung stehen", verkündete der FCSP-Coach auf der Pressekonferenz am Donnerstag.

Bei Schlussmann Nikola Vasilj sehe es bezüglich dessen erlittenem Fingerbruch "gut aus, er ist voll im Zeitplan. Gestern hat er das erste Mal mit Handschuhen trainiert. Für ihn wird es jetzt darum gehen, in den nächsten Tagen ins Ball- und Mannschaftstraining einzusteigen." Dementsprechend ist er für die kommende Begegnung aber noch keine Option.

"Eine interessante Aufgabe"

Schultz' Truppe sei in den bisherigen Saisonpartien zwar jeweils "mehr gelaufen und gesprintet als der Gegner", doch es habe daran gemangelt, "auf den Punkt da (zu sein, Anm. d. Red.) und mit der Härte und Überzeugung da zu sein". Allerdings haben seine Spieler "in der Woche im Training eine Reaktion gezeigt", indem sie "sehr willig" waren und "Griffigkeit und Galligkeit gezeigt" haben. Es gehe nun darum, daran gegen den SC Paderborn anzuknüpfen.

Dieser stelle "eine sehr flexible Mannschaft, sie haben sehr viele Positionswechsel drin. Sie haben wie schon im Vorjahr eine starke Achse", lobte Schultz, der den SCP als "harte Nuss" einschätzt, "die wir knacken wollen." Der 44-Jährige könne sich "noch gut an das Spiel im letzten Jahr erinnern, da waren sie schon eine der stärksten Mannschaften bei uns am Millerntor." Damals trennten sich beide Vereine mit 2:2, wobei die Gäste dem Sieg näher waren.

Die Kiezkicker haben in dieser Spielzeit zwar "mehr Schüsse innerhalb des Strafraums abgegeben als Paderborn. Sie sind aber sehr effektiv gewesen und benötigen nur fünf Schüsse für ein Tor. Das zeichnet sie aus." Deswegen sei es für St. Pauli wichtig, "sie gar nicht erst in Ruhe in ihr Spiel kommen zu lassen" sowie "unsere Tiefe zu sichern. Dass wir nicht zu offensiv und nicht zu risikoreich sind. Das wird eine interessante Aufgabe für uns."