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Hochscheidts deutliche Signale: Karriereende in Aue?

© imago images / Picture Point

Nachdem Jan Hochscheidt zuletzt aufgrund einer zwei Spiele währenden Rotsperre zum Zuschauen verdammt war, kehrt der Mittelfeldmotor des FC Erzgebirge nun am Samstag im Auswärtsspiel bei Hannover 96 auf den Platz zurück. Entsprechend ausgeruht und ehrgeizig geht der Blondschopf die Partie in Niedersachsen an.

Vor Rotsperre in herausragender Form

Der erste und einzige Platzverweis in seiner Laufbahn kam für den "Unterschiedsspieler" vom FC Erzgebirge Aue zu einem ungünstigen Zeitpunkt, befand sich Jan Hochscheidt doch vor seiner Sperre in absoluter Topform. Mit vielen Ideen, die bereits zu vier eigenen Saisontoren und zwei Vorlagen führten, kurbelte Hochscheidt immer wieder das Offensivspiel der Sachsen an.

Damit legte der Routinier auf dem Platz den Beweis dafür ab, warum ihn sein Trainer Dirk Schuster gerne als entscheidene Kraft an Bord hat. Diesen Unterschied soll Hochscheidt nach der FCE-Niederlage in Bochum nun auch wieder bei Hannover 96 ausmachen. Motiviert ist Hochscheidt: "Es ist unser letztes Auswärtsspiel der Hinrunde. Wir wollen die bestmögliche Leistung abliefern und auf jeden Fall etwas Zählbares mitnehmen."

Vertragsverlängerung zeichnet sich ab

Auch darüber hinaus ist Hochscheidt gefragt: Nach den Vertragsverlängerungen von Pascal Testroet, Clemens Fandrich, Philipp Riese, Tom Baumgart, Dimitrij Nazarov, und Philipp Zulechner will der FC Erzgebirge auch den 32-Jährigen langfristig an den Verein binden. Sein Vertrag (läuft bis 2021) soll in den kommenden Tagen ebenfalls im Rahmen von Helge Leonhardts "Plan 2023" um zwei weitere Jahre verlängert werden.

Ein Karriereende in Aue zeichnet sich also beim heute Routinier ab: „Das kann ich mir durchaus sehr gut vorstellen. Wir fühlen uns auch als Familie sehr wohl hier. Aber zunächst möchte ich noch ein paar Jahre erfolgreich Fußball spielen.“ Starten kann er damit schon am Samstag in Hannover.