Hollerbach-Wechsel so gut wie fix: Wiesbaden verliert wohl Torjäger

Noch ist die Tinte nicht trocken, mittlerweile scheint es aber sicher, dass Benedict Hollerbach die 2. Liga überspringt und sich direkt in der deutschen Eliteklasse versucht. Zum Nachteil von Wehen Wiesbaden.

Spielt Hollerbach bald Champions League?

Einem Bericht des "Kicker" zufolge haben sich Wehen Wiesbaden und Union Berlin auf einen Transfer des 22-Jährigen Knipsers geeinigt. Das kommt überraschend, hieß es doch lange Zeit, Hollerbach würde sich dem 1. FC Köln oder zuletzt auch dem 1. FC Heidenheim anschließen. Nun machen aber offenbar die Hauptstädter das Rennen, auch wenn eine offizielle Bestätigung des Wechsels noch aussteht. Auch über eine mögliche Ablöse kursieren bisher lediglich Gerüchte. Nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga hatte sich Hollerbachs Vertrag automatisch um ein Jahr verlängert, wodurch ein ablösefreier Wechsel vom Tisch war.

Für den gebürtigen Starnberger wäre der Sprung ein großer. Zwar spielte er in der abgelaufenen Drittligasaison groß auf und erzielte 14 Tore für den SV Wehen, mit Union würde er aber direkt in Europas Königsklasse, der Champions League angreifen. Vom Spielstil her würde der Sohn von Ex-Profi Bernd Hollerbach mustergültig ins System der Köpenicker passen, ist er doch dank seiner Schnelligkeit der ideale Konterstürmer. Aufgrund seiner Vielseitigkeit kann er zudem auch aus einer tieferen Position heraus spielen oder als Mittelstürmer agieren.

Für Wiesbaden wäre der Wechsel in jedem Fall ein herber Verlust. So gelangen Hollerbach in der letzten Saison neben seinen 14 Saisontoren noch fünf Vorlagen, was insgesamt 19 direkte Torbeteiligungen macht, die der Verein erst einmal auffangen muss.

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