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HSV: Nächstes Heimspiel findet unter 2G statt

IMAGO / RHR-Foto

Mit dem Hamburger Sportverein zieht der nächste Zweitligist nach und führt ab dem kommenden Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf die 2G-Regel ein. Dadurch könnte der HSV theoretisch wieder ein Heimspiel vor 57.000 Zuschauern spielen.

"Der nächste Schritt auf dem Weg zur Normalität"

Bereits vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg war es den Hamburgern laut der jüngsten Senatsentscheidung möglich unter 2G-Bedingungen sein Stadion vollständig zu füllen. Da es organisatorisch allerdings nicht mehr umzusetzen war, entschieden die Norddeutschen sich dafür an der 3G-Regelung festzuhalten.

Da für das Spiel gegen die Düsseldorfer allerdings noch kein Vorverkauf gestartet war, konnten die Verantwortlichen die Planungen für die Umsetzung bereits frühzeitig beginnen und entschieden, für das Spiel nur noch Corona- Genesenen und Geimpften Zutritt zu gewähren. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre benötigen keinen Nachweis. HSV-Vorstand Frank Wettstein sagte hierzu: "Für uns das dies der nächste vorübergehende Schritt auf dem Weg zurück zur Normalität und gleichzeitig die Möglichkeit, wieder ein Stadionerlebnis zu ermöglichen, wie es sich alle HSV- und Fußballfans nach dieser langen Zeit herbeisehnen.“

Keine Einschränkungen

Dass eine Vollauslastung erstmals nach 19 Monaten wieder möglich ist, bedeutet gleichzeitig, dass auch Stehplatzbereiche wieder öffnen. Außerdem müssen keine Mindestabstände mehr beachtet werden, die Maskenpflicht entfällt und Alkohol darf wieder konsumiert werden.

Auch wenn der HSV laut Wettstein auch "gerne Teile des Stadions innerhalb der 3G-Regel geöffnet" hätte, ist dies gemäß der behördlichen Vorgaben nicht erlaubt. Dass allerdings nach statistischen Erhebungen der Hamburger lediglich sechs Prozent der Zuschauer einen negativen Corona-Test als Beleg vorlegten und dementsprechend mehr als 93 Prozent einen Impf-Nachweis vorzeigen konnten, unterstützt die Hamburger in der Umstellung auf 2G. Dennoch hofft der Vorstand, dass die Regelung lediglich vorübergehend erforderlich ist, um zukünftig allen Fans den Stadionbesuch wieder ermöglichen zu können.