Ingolstadt scheitert im Elfmeterschießen an Offenbach
Ausgeschieden! Der FC Ingolstadt musste sich gegen Viertligist Offenbach im Elfmeterschießen mit 2:4 geschlagen gaben. Der FCI fand gut in die Partie und konnte sich bereits in der Anfangsphase einen hohen Ballbesitz-Anteil sichern. Kapital konnte der Favorit daraus allerdings nicht schlagen, denn die Offenbacher, die tapfer kämpften, ließen kaum Lücken in der Abwehr. Die beste Chance für Ingolstadt gab es in der 35. Minute zu verzeichnen, als OFC-Keeper Endres einen Kopfball von Morales nur mit viel Kraft von der Linie kratzen konnte. Zur Pause blieb es beim 0:0. Den zweiten Abschnitt konnten die Gäste fast komplett in Überzahl bestreiten, nachdem Korb auf Seiten der Offenbacher mit Gelb-Rot vom Feld geschickt wurde (47.). Die Hessen zogen sich nun weit zurück, was es für Ingolstadt erst recht schwer machte, zu guten Chancen zu kommen. Beide Teams neutralisierten sich in dieser Phase im Mittelfeld, ohne zu gefährlichen Torchancen zu kommen. Der FCI blieb das bessere Team, fand aber keinen Weg, um zum Abschluss zu kommen. So ging es nach torlosen 90 Minuten in die Verlängerung. Dort angekommen, waren es nach wie vor die Audistädter, das Spiel dominieren konnten und die Kickers nun oft hinterher laufen ließen. Torchancen blieben jedoch erneut aus. Da mit zunehmender Spieldauer auf beiden Seiten nun aber die Kräfte schwanden, musste das Elfmeterschießen herhalten, um eine Entscheidung herbeizuführen. Nach den Fehlschüssen von Groß und da Costa setzte sich der Regionalligist aus Offenbach schließlich mit 4:2 durch.