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Karlsruher SC mit wichtigem Sieg im Aufstiegsrennen

Was vor der Partie als Pflichtsieg betitelt wurde, stellte sich als harte Aufgabe für die Karlsruher heraus. Nichtsdestotrotz stand am Ende ein 2:1-Sieg gegen Greuther Fürth und somit vier Spieltage vor Ende der damit verbundene dritte Rang für die Badener.

Fürth geht mit erster Chance in Führung

Karlsruhe übernahm zu Beginn wie erwartet das Kommando und kontrollierte das Spiel ohne jedoch zwingende Aktionen herauszuspielen. Erst in der 13. Minute kamen die Gäste aus Fürth dann das erste Mal vor das Karlsruher Gehäuse. Nach einer Flanke von Johannes Wurtz traf Marco Rapp mit einem direkten Volleyschuss zum überraschenden 1:0 für die Kleeblätter. Viel mehr passierte in Hälfte eins auch nicht mehr und so blieb es beim 0:1-Pausenstand aus Sicht der Badener. Markus Kauczinski scheint in der Halbzeit genau die richtigen Worte gefunden zu haben, denn der Druck auf die Fürther wurde größer, Chancen blieben allerdings noch Mangelware. Doch dann sollte die Stunde von Toptorschütze Rouwen Hennings schlagen. Nach einer Flanke von Philipp Max war Hennings zur Stelle und netzte zum 1:1-Ausgleich ein (58.). Nur kurz danach unterschätzte Benedikt Röcker, dem auch schon beim 1:1 ein Fehler unterlaufen war, einen langen Ball von Daniel Gordon, der somit wieder Rouwen Hennings erreichte und dieser mit seinem zweiten Treffer den 2:1 Endstand erzielte. In der Folge setzte Fürth nicht mehr viel entgegen und der Sieg der Karlsruher hätte durchaus noch höher ausfallen können.

Große Erleichterung und Entschlossenheit bei den Verantwortlichen

Nach dem Spiel war die Erleichterung ob des Sieges im Karlsruher Lager deutlich spürbar. Man merkte, dass dieser Sieg Auftrieb für die verbleibenden Spiele gibt: „Wir haben gezeigt, dass wir unsere Nerven im Griff haben. Für diese letzten Spiele war es wichtig, dass wir die Partie drehen konnten. Wir geben nie auf, geben immer Vollgas“, so die Kampfansage von KSC-Trainer Markus Kauczinski. Ähnlich positive Schlüsse zog Sportdirektor Jens Todt aus der Partie: „Wir können auch einmal zurückliegen und können es dann doch noch drehen. Das ist wichtig für die letzten Spiele.“ Tatsächlich sollte die Moral, die diese Mannschaft zweifelsfrei besitzt, helfen zumindest den dritten Platz zu verteidigen. In der nächsten Woche geht es nach Aue, wo der KSC ebenfalls wieder dreifach punkten sollte, bevor es am 32. Spieltag zum großen Showdown mit dem SV Darmstadt kommt. Man hatte am Samstag aber allgemein das Gefühl, dass die Karlsruher nun entschlossener denn je sind den großen Aufstiegstraum zu verwirklichen.

FOTO:  FU Sportfotografie