"Kein Freifahrtschein": Klose möchte Vorsprung ausbauen
Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge kann der "Club" um Cheftrainer Miroslav Klose nach dem Sieg in Kiel wieder etwas aufatmen. Den Sieben-Punkte-Vorsprung auf den Relegationsplatz möchte man gegen den FCK nun weiter vergrößern.
"Es bleibt etwas Besonderes"
Das letzte Heimspiel vor der Länderspielpause ist für Klose das nun vierte Aufeinandertreffen als Profi-Trainer mit seiner ersten Profistation aus Kaiserslautern. "Es bleibt etwas Besonderes. Aber mittlerweile, wenn man das vierte Spiel macht, sind natürlich andere Emotionen, andere Gefühle da. Man ist ja auch schon länger beim 'Club'', so Klose zum erneuten Duell mit seinem Ex-Klub. Die Bilanz als Cheftrainer des FCN spricht für den Weltmeister von 2014: Ein Sieg und zwei Unentschieden stehen zu Buche. Diese positive Bilanz möchte Klose natürlich ausbauen. "Jetzt haben wir ein Heimspiel, auf das ich mich unheimlich freue. Und dann schauen wir, wie viel Punkte wir da mitnehmen können", sagt der ehemalige Weltklasse-Stürmer. Die Partie wird auch zu einem Wiedersehen mit Mahir Emreli, der vergangene Saison noch für den "Club" auflief. Den Draht zu Emreli hält Klose nach wie vor aufrecht. "Die Beziehung, den Umgang mit Spielern, die hier waren, pflege ich weiterhin, das ist mir wichtig. Der Kontakt ist nie abgerissen, was ich unheimlich schön finde - wir freuen uns beide auf das Wiedersehen", so der FCN-Coach.
Die Zielsetzung vor der Saison war Tabellenplatz sieben, den aktuell der kommende Gegner bekleidet. Diesem Ziel möchte Klose wieder näher kommen. "Wenn ich ehrlich bin ist es weiter das Ziel, dann könnten wir auch ein wenig experimentieren. Doch es bleibt dabei, dass wir nach unten schauen und den Abstand vergrößern wollen, das hat absolut Priorität - aber auch weiterhin nach oben, weil wir alles selbst in der Hand haben", weiß Klose.
Klose will erfolgreichen Fußball sehen
Dabei sollen seine Mannen anders auftreten als beim letzten Heimspiel gegen Düsseldorf. "Unsere Fans haben gegen Düsseldorf kein gutes Spiel von uns gesehen. Wir wollen ihnen wieder in Erinnerung rufen, dass wir in unserem Stadion schon sehr guten und erfolgreichen Fußball gespielt haben. Dieses Gesicht möchte ich am Samstag von meiner Mannschaft sehen", fordert der Coach. Beim Personal gibt es indes noch einige Fragezeichen. "Bei Fabio Gruber und Rabby Nzingoula müssen wir das morgige Abschlusstraining abwarten. Definitiv nicht dabei sein wird leider Justin von der Hitz, da der Rücken immer noch ein bisschen zwickt", vermeldet Klose. Zudem wird Rafael Lubach aufgrund einer Gelbsperre fehlen. Sorgen bereitet das Klose jedoch keine. "Wir haben Spieler, die viele Qualitäten und Profile abdecken können. Als Finn Becker in Kiel ins Spiel kam, hat er Ruhe hineingebracht und das 3:2 vorbereitet", zeigt sich der Übungsleiter von der Tiefe seines Kaders überzeugt.