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Keine Lockerungen: Es bleibt bei Geisterspielen zum Jahresauftakt

IMAGO

Es bleibt dabei: Vorerst müssen sämtliche Spiele vor leeren Rängen ausgetragen werden. Bei Beratungen am Freitag verständigten sich Bund und Länder darauf, dass der Zeitpunkt für Lockerungen noch nicht gekommen sei.

"Omikron wird uns noch lange beschäftigen"

Der Geisterspiel-Beschluss vom 21. Dezember bleibt somit bestehen. Hintergrund ist die steigende Ausbreitung der Corona-Variante Omikron. Seit Mitte November registrierte das Robert-Koch-Institut über 60.000 Fälle, fast die Hälfte davon in der letzten Dezember-Woche – Tendenz stark steigend. Zwar verursacht Omikron nach bisherigen Erkenntnissen weniger schwerer Verläufe als etwa die Delta-Variante, ist dafür aber deutlich ansteckender. Auch deshalb wurden die Maßnahmen nun nochmals verschärft, in vielen Bereichen gilt künftig 2G-Plus. "Auch wenn die Lage derzeit besser als befürchtet ist, müssen wir uns darauf vorbereiten, dass die Infektionszahlen steigen werden. Omikron wird uns noch lange beschäftigen", sagte Bundeskanzler Olaf Scholz bei einer Pressekonferenz am Freitagnachmittag.

Gelockert wurde dagegen die Quarantäne-Dauer, was auch für die Vereine mit infizierten Spielern eine gute Nachricht ist: Wer geboostert ist, muss als Kontaktperson künftig nicht mehr in Quarantäne. Infizierte müssen nur noch zehn statt 14 Tage in Isolation verbleiben, können sich aber nach sieben Tagen freitesten.

Wohl vorerst bis Ende Januar

Bis wann das Verbot von Zuschauern gilt, ist noch nicht bekannt. Vermutlich aber bis mindestens Ende Januar, sodass in der 2. Liga zunächst die Spieltage 19 und 20 von Geisterspielen betroffen sein werden. Ob es schon ab Februar wieder zu Teil-Zulassungen in den Stadien kommen kann, wird von der Ausbreitung der Corona-Variante in den nächsten Wochen abhängen. Vor Weihnachten durften die Stadien maximal zur Hälfte beziehungsweise mit 15.000 Fans ausgelastet werden.