Magdeburg siegt mit "konzentrierter Leistung"

Der 1. FC Magdeburg hat sich mit dem zweiten Sieg in Folge nach zuletzt vier sieglosen Ligaspielen wieder etwas Luft zu den Abstiegsrängen verschafft. Ein Grund dafür war insbesondere die Effizienz der Offensivabteilung, die gegen den 1. FC Kaiserslautern für einen deultichen 4:1-Erfolg sorgte.

"Wenig zugelassen, Torchancen genutzt"

FCM-Chefcoach Christian Titz zeigte sich auf der Pressekonferenz nach dem Spiel zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft gegen die Gäste aus Kaiserslautern. Die Gastgeber standen weitestgehend kompakt in der Defensive und zeigten in der Offensive, wie einfache spielerische Mittel und effiziente Chancenverwertung zum Erfolg führen können. Das 1:0 folgte auf einen einfachen langen Ball, das dritte und vierte Tor nach Abstauber beziehungsweise Elfmeter. Der FCM wirkte insbesondere in der zweiten Halbzeit stabil, ließ den FCK kaum zur Entfaltung kommen, setzte nach vorne aber immer wieder Nadelstiche, die dann auch für die Vorentscheidung sorgten. Die Formkurve zeigt also wieder in die richtige Richtung. "Es war eine gute und konzentrierte Leistung heute von uns. Wir hatten eine gute Boxbesetzung, waren dort geduldig, aber konsequent. Hinten haben wir dann gut abgesichert", findet auch Titz.

Kopfballtor von Bockhorn "ganz einfach zu erklären"

Das Kopfballtor von Herbert Bockhorn zur 2:1-Führung war zumindest für den Spieler selbst ein besonderes, da er allgemein nicht als Goalgetter bekannt ist, besonders nicht per Flugkopfball. Angesprochen auf diese vermeintliche Rarität musste Titz jedoch widersprechen. "Der war ganz einfach zu erklären. Das haben wir eigentlich schon seit Wochen gesungen, dass wir auf den zweiten Pfosten durchlaufen. Weil wir wissen, dass die Bälle am zweiten Pfosten für die Abwehrspieler immer gefährlich werden. Es ist also super, dass er diesen Laufweg zum richtigen Moment gemacht und das Tor dann auch noch per Kopf erzielt hat", erklärt Titz schmunzelnd.

Schuler verletzt sich nach Einwechslung

Zum einen ging dieser vorbereitete Spielzug also hervorragend auf, zum anderen reagierte der FCM-Trainer auch während des Spiels taktisch, als er die Seite mit dem gelbverwarnten FCK-Kapitän Zimmer mit Amaechi und Atik "überlagerte". "Es ist immer schwer, wenn du als verwarnter Spieler in eine Eins-gegen-Eins-Situation gehen musst. Dann kommen mit Amaechi und Atik zwei solcher Situationen auf dich zu, der Gegenspieler kann nicht so rein. Dann hast du eine Möglichkeit, einen Vorteil da rauszuholen", so Titz. Einen Wermutstropfen gibt es dennoch für die Magdeburger. Stürmer Luca Schuler hat es nach seiner Einwechslung wohl am Oberschenkel erwischt, sodass er nach etwa einer Viertelstunde wieder vom Platz genommen werden musste. "Ich bin bis eben im Pressetermin gewesen und konnte noch nicht mit dem Arzt sprechen, ich muss mir auch erst die Infos holen", sagt Titz angesprochen auf die Verletzung.

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