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Magdeburg: Zwischenfazit von Titz "nicht so positiv, wie gewünscht"

© IMAGO / Eibner

Der 1. FC Magdeburg überwintert auf einem Abstiegsplatz, weil eine Niederlage im direkten Duell mit Arminia Bielefeld den Klub dorthin zurückgeworfen hat. Cheftrainer Christian Titz zog daraufhin ein Hinrunden-Fazit – und der FCM wird sich darauf einstellen, dass er in der Rückrunde viele gute Dinge noch besser machen msus.

"Haben uns oft um den eigenen Lohn gebracht"

Zehn Mal stand der 1. FC Magdeburg in dieser Saison bislang über dem Strich, eine positive Bilanz für den Aufsteiger. Das bringt den Elbestädtern jedoch nichts, denn erst am Ende wird abgerechnet. Zurzeit wäre Magdeburg abgestiegen. Das Zwischenfazit von Christian Titz fiel entsprechend aus, wie der Coach gegenüber der "Bild"-Zeitung deutlich machte: "Leider fällt meine Hinrunden-Bilanz nicht ganz so positiv aus, wie ich es mir gewünscht hätte." Ein Schnitt von einem Punkt pro Partie ist für den amtierenden Drittliga-Meister zu wenig.

"Wir sind in vielen Spielen besser. Wir machen viele Dinge gut. Wir haben uns aber oft um den eigenen Lohn gebracht", fasste Titz daher zusammen, woran die Misere des Magdeburger hängt. Der 51-Jährige machte deutlich, dass sich drei Hauptgründe herauskristallisiert hätten. "Wir haben mehrere Spiele liegen lassen, weil wir uns, wie auch gegen Bielefeld, wieder mit einem individuellen Bock in Rückstand bringen. Das hat sich bei uns wie so ein Faden durch die Saison gezogen", merkte Titz zuerst an. Bislang wurde der FCM für Fehler gnadenlos bestraft. Ein weiteres Beispiel: Gegen Magdeburg wurden in dieser Spielzeit schon drei Platzverweise ausgesprochen – und in Unterzahl kassierten die Elbestädter in drei Spielen jeweils ein entscheidendes Gegentor.

Titz über Offensive, Spielverläufe und Transfers

"Ein weiterer Grund, warum wir nicht mehr Punkte haben, ist, dass wir die vielen Torchancen nicht verwerten", sprach Titz dazu noch die eigene Torausbeute an. Insgesamt hat der FCM bisher 20 Tore erzielt – nur Braunschweig (18), Rostock (17) und Nürnberg (16) sind in der Offensive harmloser, stehen aber vor Magdeburg in der Tabelle. Die Elbestädter haben die schlechteste Tordifferenz (-13). "Und ein dritter Faktor war halt ganz einfach, dass da auch ein Spielglück mit dazu gehört und wir da oft nicht die Situation auf unserer Seite gehabt haben", sah sich Titz um den verdienten Lohn gebracht. Denn klar ist: Viele Fehler habe sich der FCM "selbst zuzuschreiben", aber es hätte auch besser laufen können.

In der Rückrunde müssen gute Dinge besser gemacht werden. Ob dafür neues Personal zur Verfügung stehen wird? "Grundsätzlich gilt, dass wir mit unserem Kader auch weiterhin trainieren und arbeiten wollen. Das Winter-Transferfenster ist immer ein schwieriges Transferfenster", hielt sich Titz zurück. Aber: "Ich will die Dinge nicht ausschließen, aber momentan ist die Situation so, dass wir erst mal mit dem Kader weitermachen und wenn sich dann was ergeben könnte, dann würden wir nicht Nein sagen."