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Marco Grote startet beim VfL: "Selber agieren und gestalten"

© imago images / Nordphoto

Marco Grote stellt sich beim VfL Osnabrück als neuer Cheftrainer vor. Der neue Coach an der Seitenlinie spricht dabei über seine eigene Person, die Ziele des VfL und welche Art von Fußball er künftig an der Bremer Brücke spielen lassen will. Gänzlich neu ist ihm das Umfeld nicht.

"Ehrlich, klar und direkt"

Von 2008 bis 2020 trainierte Marco Grote zwölf Jahre lang verschiedene Jugendmannschaften vom SV Werder Bremen, nun steht der 47-Jährige erstmals vor einem Trainingsauftakt mit einer Profi-Mannschaft. Was die Spieler vom VfL Osnabrück von ihm zu erwarten haben? "Ich bin ehrlich, klar und direkt. Hier glaube ich, dass ich sehr gut hinpasse", verspricht Grote in seiner Vorstellung im klubeigenen TV-Kanal.

Schon das erste Gespräch mit dem Verein habe eine Stunde gedauert, anschließend wurden die Telefonate "über einen längeren Zeitraum" fortgeführt und am Ende stand das Engagement des langjährigen Nachwuchstrainers fest. "Es ist jetzt der passende Zeitpunkt", sieht Grote für sich den Schritt gekommen, um in den Profi-Fußball zu gehen. "Zielgerichtet" soll seine Spielweise in Osnabrück werden, das "ist im Fußball wesentlich und entscheidend".

Grote siegte nie gegen Osnabrück

Grote will auf dem Platz "selber agieren und gestalten", das Spiel des VfL nicht auf Vermeidung auslegen. Diesen Weg haben die Osnabrücker schon unter Daniel Thioune eingeschlagen: "Das ist hier in den letzten Jahren passiert, jetzt will ich meine eigene Note mit einbringen." Als Spieler trat Grote acht Mal gegen den VfL an, nie konnte er mit dem VfB Oldenburg oder dem Hamburger SV II gegen die Lila-Weißen gewinnen. Nun will er das mit ihnen machen: "Die Stadt Osnabrück ist mir ein bisschen bekannt, ich kenne vor allen Dingen das Stadion hier. Ich durfte hier auch auflaufen, ansonsten kann ich einiges neu kennenlernen kann."