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Nach 3:0 gegen Köln: Dynamo will den Schwung mitnehmen

Mit einem überraschenden, aber verdienten 3:0 Erfolg übte die SG Dynamo Dresden Revanche für die 1:8 Hinrunden-Klatsche gegen den 1. FC Köln. Neun Punkte trennen die Dresdener nun vom Relegationsplatz, der Klassenerhalt scheint gesichert. Die Spannung soll trotzdem hoch gehalten werden.

Erster Heimdreier 2019

Jetzt bloß nicht nachlassen – so lautet offenbar die Devise der SG Dynamo Dresden für den Saisonschlussspurt: Einen Tag nach dem ersten Heimdreier des Jahres war den Dresdener Akteuren die Freude über den lang ersehnten Sieg im eigenen Stadion zwar anzumerken, gleichzeitig waren Erich Berko und Co. sehr darum bemüht, nicht in Euphorie zu verfallen. "Mit dem Spiel sind wir einen Riesenschritt in die richtige Richtung gegangen", erklärte Angreifer Berko, der zwei Treffer selbst machte und einen vorbereitete, gegenüber dem Vereins-TV: "Das war eine gute Leistung von uns. Wir haben eine Reaktion  auf die nicht so guten Spiele gezeigt." Auch Mannschaftskollege Sören Gonther betonte: "Da gab es nicht viel auszusetzen, glaube ich."

Die Stimmung im heimischen Stadion tat ihr Übriges: Endlich siegte Dynamo mal wieder auf dem eigenen Rasen. Zuletzt war dies gegen den FC Ingolstadt der Fall gewesen – im letzten November: "Wir haben viel investiert und wollten das Spiel unbedingt gewinnen – auch für die Fans. Wir wollten uns endlich mit dem ersten Heimsieg in diesem Jahr belohnen", betonte Jannis Nikolaou, der den Wert des überraschenden Sieges gegen Köln herausstellte: "Wenn du gegen den Tabellenführer so gewinnst, kann dir das sehr viel Selbstvertrauen geben. Wir müssen aber wissen, dass wir keinen Deut weniger machen dürfen."

Ausruhen verboten

Vier Spiele und damit zwölf zu vergebende Punkte stehen noch aus. Der Neun-Punkte-Vorsprung der Dresdener dürfte damit höchstwahrscheinlich zum Klassenerhalt reichen. Man wolle allerdings nichts dem Zufall überlassen: "Wir dürfen jetzt nur nicht den Fehler machen, uns darauf auszuruhen", betonte Markus Schubert: "Wir müssen weiter genau so agieren. Dann bin ich guter Dinge, dass wir noch ein paar Siege einholen werden, diese Saison."

Die kommende Partie findet auswärts bei eben jenem Gegner statt, der im November noch für den bis gestern letzten Heimerfolg herhalten musste: Der FC Ingolstadt empfängt Dynamo Dresden bereits am Freitagabend – und wird angesichts des aktuell belegten siebzehnten Tabellenplatzes nicht gerade ein dankbarer Punktelieferant sein: "Die spielen um ihr Leben", warnte Sören Gonther. Die Schanzer verloren zuletzt drei Spiele in Folge nicht mehr und schlugen am vergangenen Samstag Arminia Bielefeld mit 3:1. Ein Schicksal, dass die SG unbedingt vermeiden möchte: "Wir müssen auf jeden Fall noch nachlegen."