"Niederlage war vermeidbar" - St. Pauli patzt in Magdeburg

Knapp zehn Monate hatte St. Pauli in der zweiten Liga kein Spiel mehr verloren. Die Serie ging endete am Samstagnachmittag mit einer 0:1 Niederlage in Magdeburg. Auf der eigenen Homepage zeigten sich Trainer Fabian Hürzeler und die Spieler sehr enttäuscht.

"Es war ein typisches Unentschieden-Spiel"

St. Paulis Trainer Fabian Hürzeler zeigte sich unzufrieden mit der Zweikampfquote seiner Mannschaft. Seine Mannschaft hätte viele entscheidende persönliche Duelle nicht gewinnen können. "Beide Mannschaften hatten ihre Torchancen und hätte ein Tor machen können. Es war ein typisches Unentschieden-Spiel. Individuelle Fehler passieren im Fußball. Das muss man akzeptieren und das gehört zu unserer Entwicklung auch dazu. Es ist bitter für uns. Wir müssen aufarbeiten, wie es heute zustande kam. Niederlagen sind dafür da, um aus ihnen zu lernen und das werden wir auch tun“, erklärte er zu dem Spiel.

Das die persönlichen Zweikämpfe ein großes Thema in der Vorbereitung des Spiels war, bestätigten auch die Spieler. "Wir haben die persönlichen Duelle nicht gewinnen können, wie wir es sonst getan haben. Der Trainer hat im Vorfeld explizit betont, wie wichtig das heute werden wird. Dadurch machst du einen Gegner auch stark", bestätigte dies zum Beispiel Hauke Wahl. Torhüter Nikola Vasilj wollte er hingegen keinen Vorwurf machen, trotz des Patzers vor dem Gegentor. Immerhin sei Fussball ja auch ein Fehlersport und der Torhüter habe zuletzt stark gehalten.

"Niederlage war vermeidbar"

„Es war kein gutes Spiel von uns, uns hat heute die Struktur gefehlt. Wir müssen uns ankreiden lassen, dass wir nicht unser Spiel durchgezogen haben", analysierte der erfahrene Marcel Hartel den Auftritt in Magdeburg. Dennoch habe man gut verteidigt, aber das Tor fiele dann eben durch einen Fehler. "Das gehört zum Fußball dazu, das kann passieren". Die Platzverhältnisse wollte er hingegen nicht als Ausrede gelten lassen. Man trainiere auch auf solchen Plätzen. Magdeburg habe es ja immerhin auch geschafft, auf dem Platz Fussball zu spielen.

"Die Niederlage war schon vermeidbar. Gerade die erste Halbzeit war nicht zufriedenstellend, wir hatten uns was anderes vorgenommen. Ich finde, dass wir es in der zweiten Hälfte besser gemacht haben. Da konnten wir Druck ausüben, wir waren besser im Pressing drin als noch vor der Pause. Das Gegentor hat uns ein bisschen aus dem Rhythmus gebracht. Das Gegentor lag nicht am Platz, es war eine individuelle Fehlentscheidung", ärgerte sich Johannes Eggestein.

Für St. Pauli geht es am nächsten Sonntag mit dem Heimspiel gegen formstarke Braunschweiger weiter.

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