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Nun fix: Ernst wechselt von Fürth zu Hannover 96

IMAGO / Kirchner-Media

Nachdem bereits gestern die "Bild" und das Portal "Transfermarkt" über einen bevorstehenden Wechsel von Greuther Fürths Sebastian Ernst zu Hannover 96 berichteten, haben nun beide Vereine den Vollzug gemeldet.

Rückkehr an alte Wirkungsstätte

Greuther Fürth spielt in der bisherigen Saison 2020/21 eine ausgesprochen gute Rolle in der 2. Bundesliga und befindet sich noch immer mittendrin im Aufstiegskampf um die Bundesliga. Auch der Konkurrenz blieben die guten Leistungen des Kleeblatts nicht verborgen. So ist es wenig überraschend, dass mit Sebastian Ernst nun bereits der zweite Abgang eines Leistungsträgers im Sommer fest steht. Der offensive Mittelfeldmann, der in bisher 23 Einsätzen sechs Tore und sechs Vorlagen erzielen konnte, wird sich nach der Saison ablösefrei Ligakonkurrent Hannover 96 anschließen. Er unterschrieb einen Vertrag bis 2024. Für Ernst stellt der Wechsel eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte dar, denn der 26-Jährige spielte bereits in der Jugend von 2006 an in Hannover. 2014 schaffte er hier den Sprung zu den Profis und sammelte seine ersten Profi-Spielminuten im DFB-Pokal. Zwei Jahre später folgte der Wechsel zum 1. FC Magdeburg.

"Wir freuen uns sehr, dass wir mit Sebastian Ernst einen Spieler für uns gewinnen, der sich zu 100 Prozent mit Hannover 96 identifiziert. Er kommt aus dem eigenen Stall, hat unsere Akademie komplett durchlaufen. In seinen Stationen danach hat er sich dann nochmals sehr gut weiterentwickelt, die Sporen verdient und konnte sein Talent und sein Können unter Beweis stellen. Wir sehen in ihm sehr viel – er ist ein wichtiger Baustein unserer Mannschaft fürs nächste Jahr", kommentierte Hannovers Sportdirektor Gerhard Zuber den bevorstehenden Wechsel.

"Wir hätten Sebi sehr gerne über die Saison hinaus im Fürther Trikot gesehen. Er hat bei uns in den letzten Jahren eine sehr gute Entwicklung genommen und wir sind dankbar für den Einsatz und die Leidenschaft, mit der er unsere Farben vertreten hat und mit Sicherheit auch im Saisonendspurt vertreten wird", so Fürths Geschäftsführer Sport Rachid Azzouzi.