Fortuna Düsseldorf: Sportvorstand Allofs hört im Sommer auf

Zuletzt wurde eine Entlassung von Klaus Allofs in Düsseldorf diskutiert. Nun schafft der 68-Jährige Klarheit, wie der Verein am Dienstag veröffentlichte.

Schwierige Saison

Der Aufschwung ist nach dem knappen 2:1 über Magdeburg bei der Fortuna erstmal ausgeblieben. In Dresden gab es zuletzt die achte Niederlage am 14. Spieltag. Statt Aufstiegshoffnung lautet die Realität Abstiegskampf. Der 14. der zweiten Liga hat in der engen Abstiegszone nur noch einen Zähler Vorsprung auf Rang 17! Nachdem bereits bisher vergeblich der Trainer gewechselt wurde, wurde zuletzt auch der Name Klaus Allofs diskutiert.

Der Vorstand für Sport & Kommunikation hat sich nun aber entschieden einen Schlussstrich zu ziehen und den im kommenden Sommer auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. "Fortuna steht vor wichtigen Weichenstellungen für die Zukunft. Deshalb sehe ich es als meine Pflicht an, Klarheit zu schaffen", wird dieser auf der Vereinshomepage zitiert.

Seit fünf Jahren im Verein

Der gebürtige Düsseldorfer ist seit dem September 2020 für seinen Heimatverein aktiv. Zunächst war er Teil des Vorstandes, bevor er im Januar 2022 befördert wurde. "Klaus Allofs hat in den letzten Jahren die Transfererlöse, die Nachwuchsförderung und die sportlichen Strukturen unseres Vereins auf eine neue Ebene geführt. Für diese hervorragende Arbeit sind wir Klaus sehr dankbar", sagt der Aufsichtsratsvorsitzende Björn Borgerding über den scheidenden Funktionär.

Leider habe man nun "eine negative Entwicklung" genommen und "respektiere" daher die Entscheidung. Die Suche nach einer neuen sportlichen Führung laufe bereits. Während der Amtszeit von Allofs gelang in der Saison 2023/2024 fast der Aufstieg, die Fortuna scheiterte aber in der Relegation im Elfmeterschießen gegen Bochum.

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