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Offiziell: Alois Schwartz ist neuer Trainer des SV Sandhausen

IMAGO / Sportfoto Rudel

Der SV Sandhausen hat am Mittwoch mit Alois Schwartz seinen neuen Cheftrainer verpflichtet. Bei den Kurpfälzern tritt der 54-Jährige die Nachfolge des Trainerduos Gerhard Kleppinger und Stefan Kulovits an, das am Dienstag freigestellt worden war.

Rückkehr nach fünf Jahren

Mit der Unterschrift beim SVS kehrt Schwartz an die alte Wirkungsstätte zurück: Bereits zwischen 2013 und 2016 stand der 54-Jährige bei den Kurpfälzern an der Linie (103 Spiele) und führte den Klub dreimal zum Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. Anschließend zog es Schwartz über den 1. FC Nürnberg (2016-2017) zum Karlsruher SC, wo er von August 2017 bis Februar 2020 auf der Bank saß, durchschnittlich 1,81 Punkte pro Partie holte und für die Zweitliga-Rückkehr sorgte.

"Ich freue mich, wieder hier zu sein. Die drei Jahre, die ich bereits für den SV Sandhausen arbeiten durfte, waren etwas Besonderes für mich. Hier durfte ich meine ersten Schritte als Trainer in der 2. Liga gehen. Es gilt jetzt, die Mannschaft da hinzubringen, damit sie das abrufen kann, was sie kann. Wir müssen Stabilität entwickeln, Konstanz in unsere Leistungen bringen und alle zusammenhalten", so Schwartz bei seiner Vorstellung am Mittwoch.

Gezeigt, "dass sein Weg beim SVS noch nicht zu Ende ist"

Nach eineinhalb Jahren ohne Klub ist der Fußballlehrer nun zurück im Geschäft und wird schon am Sonntag (13:30 Uhr) im Auswärtsspiel bei Hannover 96 erstmals auf der Bank sitzen. "Wir haben uns nach Gesprächen mit mehreren Kandidaten für Alois Schwartz entschieden, weil wir absolut überzeugt von ihm sind. Alois hat uns in den Gesprächen direkt eingefangen, uns gezeigt, wie motiviert er ist und dass sein Weg beim SVS noch nicht zu Ende ist", erklärte SVS-Präsident Jürgen Machmeier. "Wir hatten in der Vergangenheit große Erfolge. Nach seinem abrupten Abgang im Jahr 2016 ist nichts hängen geblieben, sonst hätten wir jetzt nicht wieder so schnell zueinander gefunden. Es geht jetzt darum, dass wir schnell sportlich die Kurve zu bekommen."

Bei den Kurpfälzern tritt Schwartz die Nachfolge von Gerhard Kleppinger und Stefan Kulovits an, die am Dienstag infolge des schwachen Saisonstarts mit nur vier Punkten (ein Sieg, ein Unentschieden) aus sieben Spielen entlassen worden waren. Zwar wollte der SVS ursprünglich erst nach dem 10. Spieltag ein Zwischenfazit ziehen, doch weil "insbesondere in den zurückliegenden drei Partien keine positive Entwicklung zu erkennen" gewesen sei, zog der Klub die Entscheidung vor. In der Tabelle belegt Sandhausen nach zuletzt drei Niederlagen in Folge den drittletzten Rang.