Osnabrück: Die Qual der Wahl zwischen Körber und Kühn
Drittliga-Aufsteiger VfL Osnabrück spielt bislang eine Fabel-Saison, steht auf Platz sechs in Reichweite zu den Aufstiegsplätzen. So kommt es, dass es sich auf der Torwart-Position ein Luxusproblem ergibt.
Meyer entscheidet
Für den Platz zwischen den Pfosten hat der VfL Osnabrück vor dem ersten Spiel nach der Winterpause gegen Sandhausen noch eine wichtige Entscheidung zu treffen, zwischen Nils Körber und Philipp Kühn. Die Entscheidung liegt letztlich bei Torwarttrainer Rolf Meyer. “Die Torhüter sind seine Truppe“, sagt VfL-Cheftrainer Daniel Thioune im "Kicker". Auch vom Verein genießt Meyer den nötigen Rückhalt bei der schwierigen Entscheidung, weil er seit vielen Jahren für die gute Torhüter-Arbeit bei den Niedersachsen steht.
Eine Entscheidung, die viele Klubs im Sommer treffen müssen, begleitet in diesem Winter den VfL Osnabrück. Und eine Entscheidung, die einen der beiden ambitionierten Schlussmänner hart treffen wird, weil beide auch im Trainingslager ihre Qualitäten zeigten. “Es ist keine Entscheidung gegen einen, sondern für einen", kommentiert Meyer die Personalsituation fast schon beschwichtigend.
Meyer sieht beide Spieler auf "gleich hohem Niveau!"
Nils Körber war bis zum 4. Spieltag der aktuellen Saison der unumstrittene Rückhalt des VfL. Der Leihspieler von Hertha BSC war einer der Leistungsträger bei der Drittliga-Meisterschaft der Vorsaison. Eine Bauchmuskelverletzung bremste den ehemaligen U21-Nationalspieler länger aus als gedacht.
Sein Vertreter Philipp Kühn machte seinen Job gut. Bei starken Paraden wird er von den Fans mit Sprechchören gehuldigt. Zudem hat er seinen Vertrag beim VfL um zwei Jahre verlängert. Doch von Vertragssituationen will sich Meyer bei seiner Entscheidung nicht beeinflussen lassen. Beide Spieler sieht er "auf gleich hohem Niveau". Zudem deutete er an, dass letztlich sein Bauch die knifflige Entscheidung treffen werde.