Paderborn: Neuer Vertrag als Vertrauensbeweis für Kwasniok

Der SC Paderborn hat durch die Verlängerung des Vertrags mit Trainer Lukas Kwasniok ein Zeichen gegen aufkommende Unruhe im Umfeld der Ostwestfalen gesetzt. Angesichts des zuletzt eher mäßigen Saisonverlaufs darf der Coach sich in seiner Position als gestärkt fühlen.

Rückendeckung vor Pokal-Hit

Die vorzeitige Erneuerung der Zusammenarbeit zwischen Paderborn und dem früheren Profi zum jetzigen Zeitpunkt ist sicher alles andere als ein Zufall: Nach den heftigen Niederlagen des Ex-Bundesligisten in den beiden vergangenen Punktspielen gegen den 1. FC Nürnberg (1:3) und bei Neuling SV Elversberg (1:4) konnte Kwasniok in der Woche vor dem Pokal-Achtelfinale gegen Bundesliga-Tabellenführer Bayer Leverkusen Rückendeckung gut brauchen.

"Lukas hat über eine lange Zeit in Paderborn bewiesen, dass er und das Trainerteam Spieler auf ein höheres Niveau bringen sowie junge Talente auch aus unserem eigenen Nachwuchs entwickeln und besser machen können. Darin liegt die DNA unseres Vereins. Die Konstanz auf dieser wichtigen Position ist auch ein starkes Signal an unsere Spieler", kommentierte Paderborns Sport-Geschäftsführer Benjamin Weber in einer Vereinsmitteilung die Personalie. Zur Laufzeit von Kwasnioks neuem Arbeitspapier machte der Verein wie gewohnt keine Angaben.

Im dritten Jahr an der Pader

Kwasniok hatte der Trainer-Posten an der Pader zu Beginn der Saison 2021/22 nach dem Abschied von Steffen Baumgart übernommen. Unter der Regie des Deutsch-Polen hatte der SCP in den vergangenen zwei Liga-Jahren die Plätze sieben und sechs belegt. Im Pokalwettbewerb steht seine Mannschaft gegen Leverkusen zum zweiten Mal nacheinander unter den besten 16. In laufenden Meisterschaft hinkt Paderborn den Erwartungen etwas hinterher. Tabellarisch ist Kwasnioks Team der Abstiegszone bei nur fünf Punkten Vorsprung näher als den Aufstiegsplätzen, die acht Zähler entfernt sind.

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