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Pauli Sieg: "Meier erinnert an Makaay"

Der FC St. Pauli hat sich mit dem 1:0-Auswärtssieg beim SC Paderborn wieder mit einem Ausrufezeichen im Aufstiegskampf zurückgemeldet. Gegen die zuhause bis dato ungeschlagenen Paderborner zeigten die Kiezkicker erneut ihre Qualitäten einer Spitzenmannschaft, hatten das Glück auf ihrer Seite und wieder einmal einen Alex Meier, der den Unterschied machte.

Himmelmann und Meier Garanten für den Sieg

Das Spiel in der Paderborner BentelerArena bot den Zuschauern von Beginn an eigentlich alles, was man als Fußballfan sehen will. Lediglich Tore wollten – trotz vieler Chancen auf beiden Seiten – nicht fallen, oder wurden aufgrund von Abseitspositionen nicht anerkannt. Der heimstarke SC Paderborn hatte leichte Feldvorteile und erspielte sich immer wieder gute Chancen, die Pauli-Keeper Himmelmann aber parieren konnte. Auch die Hamburger selbst tauchten – vor allem in Person von Alex Meier – des öfteren in guter Abschlussposition auf. Der Siegtreffer fiel der rasanten Partie eigentlich nicht entsprechend spät erst in der 81. Minute, durch eben jenen Alex Meier, nach einem Standard von Marvin Knoll. Zuvor hatte Michel für den SCP nur den Pfosten getroffen. Drei Minuten vor dem Ende musste Zehir auf Seiten der Gäste sogar noch mit der Ampelkarte vom Platz und in der Nachspielzeit traf Uwe Hühnemeier für die Gastgeber erneut nur Aluminium. Mit viel Glück und einer kämpferisch herausragenden Leistung rettete die Kauczinski-Elf den Sieg am Ende über die Zeit und bewies damit einmal mehr ihre Qualitäten eines Spitzenteams.

Späte und knappe Siege

Gegen Union, Ingolstadt und Paderborn brachten die Hamburger zuletzt knappe Spiele mit späten Toren und einem überragenden Schlussmann über die Zeit, sodass man zurecht wieder ein Wörtchen im Aufstiegskampf mitreden darf. Aufgrund des Sieges und der gezeigten Leistung war Keeper Himmelmann im Anschluss auf der Vereinsseite nicht nur glücklich, sondern schon motiviert für das kommende Derby gegen den Hamburger SV: "Ich bin total glücklich und zufrieden. Es war ein hartes Stück Arbeit. Wir mussten starke Paderborner in Schach halten und haben das bis auf ein paar Situation auch gut gemacht. Es war aber auch klar, dass Paderborn zu Chancen kommen kann. Dass der Ball an die Latte geht, haben wir uns vielleicht auch in den 90 Minuten davor erarbeitet. Nun gilt es zu regenerieren und dann steht uns eine geile Woche mit einem geilen Spiel am Sonntag bevor." Angesprochen auf den Siegtorschützen konnte sich Vorlagengeber Marvin Knoll ein Grinsen übrigens nicht verkneifen: "Alex erinnert mich ein wenig an Roy Makaay von den Bayern. Den hat man während des Spiels auch oft nicht gesehen, dann hat er aber geknipst. In den letzten Minuten haben wir es dann auch mit dem nötigen Glück verteidigt. Da hat sich in Unterzahl jeder aufgeopfert." Mit dieser Einstellung soll nun am kommenden Wochenende vor ausverkauftem Haus der HSV geschlagen werden, damit St. Pauli in der Tabelle noch weiter oben angreifen kann.