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Pyro und Banner: HSV muss über 90.000 Euro zahlen

IMAGO / Jan Huebner

Empfindliche Geldstrafe für den Hamburger SV: Aufgrund zweier Vorfälle unsportlichen Verhaltens der eigenen Fans sind die Rothosen vom DFB-Sportgericht mit einer Geldstrafe in Höhe von 93.300 Euro belegt worden. 

Große Pyroshow in Braunschweig

Damit wird zum einen das Abbrennen von Pyrotechnik vor, während und nach dem Spiel bei Eintracht Braunschweig am 17. Juli geahndet. Nach DFB-Angaben waren mindestens 53 Rauchkörper und bengalische Fackeln sowie zahlreiche Leuchtkugeln gezündet worden. Dadurch verzögerte sich der Anpfiff beider Halbzeiten aufgrund der starken Rauchentwicklung um jeweils rund zweieinhalb Minuten.

Zum anderen hatten Fans bei der Partie gegen Hansa Rostock am 24. Juli ein diskriminierendes Banner mit der Aufschrift "Ganz MV ist schwul – besonders der Hansa Hool" gezeigt. Aus der Gesamtsumme kann der HSV derweil bis zu 31.100 Euro für sicherheitstechnische oder infrastrukturelle Maßnahmen verwenden, was dem DFB bis zum 31. März 2023 nachzuweisen wäre.