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Saisonstart am 11. oder 18. September?

© imago images / Jan Huebner

Im einem "Welt"-Interview äußerte sich DFL-Geschäftsführer Christian Seifert zu einem möglichen Start der neuen Saison im September. Auch die Frage nach Fans im Stadion wurde behandelt.

Saisonstart erfordert "Flexibilität"

Wie Seifert erklärt, sei ein Saisonstart am 11. oder 18. September angedacht. Hier könnte es zu terminlichen Konflikten kommen, schließlich endet die Champions League erst am 23. August. Für Anfang September sind darüber hinaus Länderspiele in der Nations League vorgesehen.

Möglicherweise könnten die Pausen so für einige Profis sehr kurz ausfallen, weswegen Seifert betonte: "In diesen Zeiten ist eine gewisse Flexibilität erforderlich, das gilt für Verbände genauso wie für Clubs", weswegen es "in außergewöhnlichen Zeiten auch zu ausnahmsweise ungewöhnlichen Entscheidungen" kommen könnte. Man verfolge einen "für alle gangbaren Weg", damit Spieler nicht übermäßig belastet werden. So wäre in der Bundesliga ein verspäteter Start für betroffene Mannschaften denkbar.

Nach Angaben der DFL ist neben einer verkürzten Winterpause auch ein Zweitliga-Saisonstart bereits am 28. August eine Option. Dabei würde der 2. Spieltag der 2. Bundesliga während der FIFA-Abstellungsperiode Anfang September ausgetragen.

Generallösung bei Hygienekonzept nicht möglich

Außerdem sei es das Ziel, die neue Saison auch wieder mit Fans im Stadion stattfinden zu lassen. Großveranstaltungen ohne Hygienekonzept und die Möglichkeit, die Adressen der Teilnehmer zu erfassen, sind allerdings noch bis 31. Oktober untersagt. Die DFL will einen Rahmen ausarbeiten, wie ein übergeordnetes Hygienekonzepte aussehen können.

Dieses Konzept dürfte auch in der 2. Liga Anwendung finden, so wie es beim Re-Start der Fall war. Es müsste dann allerdings von den Clubs je nach Standort angepasst werden: "Es kann keine Lösung von der Stange geben, auch weil ein Stadion in einer Region mit mehr oder weniger Neu-Infektionen und Maskenpflicht liegen kann – und ein anderes nicht."