Samstagsspiele: Cottbus jubelt, Punkteteilung in Aue
Am Samstag standen zwei Partien des 25. Spieltags auf dem Programm. In einer Partie ohne viele Torchancen gelang dem FC Energie Cottbus durch einen Treffer von Boubacar Sanogo ein glücklicher 1:0-Erfolg gegen den Karlsruher SC. Der Klassenerhalt wird somit allmählich wieder realistisch in der Lausitz. In der zweiten Partie trennten sich Erzgebirge Aue und 1860 München mit 2:2. Die Löwen gingen bereits früh Grzegorz Wojtkowiak in Führung, doch drehten die Veilchen das Spiel in der zweiten Hälfte durch Jakub Sylvestr und Rico Benatelli. Ein Last-Minute-Treffer von Yuya Osako rettete den Sechzgern am Ende wenigstens das Unentschieden.
Cottbus siegt glücklich
Seit Jörg Böhme die Lausitzer übernommen hat, ging es aufwärts mit Cottbus. Mit dem Karlsruher SC wartete heute jedoch erneut ein Team aus dem oberen Tabellendrittel. Das Spiel hatte zunächst wenig zu bieten. Die Badener wirkten spielfreudiger und versuchten vieles, wurden jedoch stets von Energie gestört. So verging die erste Halbzeit ohne wirkliche Highlights. Nach dem Wiederanpfiff begann das Spiel erneut mit vielen Zweikämpfen und Fehlpässen. Das Spiel plätscherte schon einer tristen Nullnummer entgegen, als zehn Minuten vor dem Ende Christian Bickel im Strafraum des KSC zu Fall kam und Schiedsrichter Patrick Ittrich Elfmeter pfiff. Dirk Orlishausen hielt zwar den Strafstoß von Marco Stiepermann, aber im anschließenden Getümmel im Fünfmeterraum konnte schließlich Boubacar Sanogo den Ball im Tor unterbringen. Danach gaben die Lausitzer alles um den wichtigen Sieg über die Zeit zu retten, was ihnen auch letztlich gelang. Karlsruhe verlor am Ende unglücklich, aber hatte in der Offensive auch keine zündenden Ideen gegen die stabil stehenden Cottbuser. Den Relegationsplatz müssen die Badener nun dem SC Paderborn überlassen und Energie Cottbus kann durch den zweiten Heimsieg in Folge vorerst bis auf fünf Punkte an den Tabellensechzehnten Arminia Bielfeld heranrücken.
Last-Minute Ausgleich in Aue
Unterschiedliche Ausgangslagen waren vor der zweiten Partie des Tages zu erkennen. Erzegbirge Aue hatte letzte Woche die erste Pleite des Jahres zu verdauen, während die Löwen mit einem starken 4:0 gegen den VfR Aalen den ersten Dreier feiern konnten. Und so begann das Spiel auch. Die Sechziger beginnen mutig und gehen bereits nach zwei Minuten durch Grzegorz Wojtkowiak nach einer weitergeleiteten Ecke von Markus Steinhöfer in Führung. Ein weiteres Tor in der Anfangsphase wurde 1860 zurecht aberkannt, als Christopher Schindler seinen Gegenspieler René Klingbeil im Strafraum geschubst und somit zu einem unfreiwilligen Eigentor gezwungen hatte. Aue fand erst nach einer halben Stunde ins Spiel belohnte sich jedoch erst kurz nach Wiederanpfiff mit dem Ausgleich. Jakub Sylvestr verwandelt ein Zuspiel von Arvydas Novikovas gekonnt ins Netz. Die Löwen machten auch in der zweiten Halbzeit den optisch besseren Eindruck ohne jedoch die eigenen Chancen zu nutzen. Stattdessen konnten die Veilchen in der Schlussphase den Siegtreffer verbuchen. Wieder nach einer klasse Vorarbeit von Novikovas konnte diesmal der viel zu frei stehende Rico Benatelli den Treffer verbuchen. Die Löwen gaben jedoch nicht auf und nach einer klasse Aktion von Daniel Adlung konnte schließlich Yuya Osako in der allerletzten Sekunde nochmals ausgleichen. Der Punkt bringt besonders den Münchnern eher wenig, da der Rückstand auf den Relegationsplatz nun schon sieben Punkte beträgt. Aue kann zumindest bis morgen seinen Vorsprung auf Rang 16 auf fünf Punkte erhöhen.