Sander vor Darmstadt-Spiel: "Defensive Stabilität ist die Basis"
Trotz der vierten Niederlage in Folge hat der 1. FC Magdeburg aus Sicht von Cheftrainer Petrik Sander Fortschritte gemacht - gerade in der Defensive. Das soll zuhause gegen die Lilien fortgeführt werden.
"Nur das kann der Weg sein"
Am Freitag schließt sich für Petrik Sander der Kreis. Am 9. Spieltag – gegen den SV Darmstadt 98 – stand der 65-Jährige erstmals an der Seitenlinie der Profis des 1. FC Magdeburg. Mit einem Punkt startete der frühere Cottbuser in seine Amtszeit, es folgten ein Sieg und eine Niederlage in der 2. Bundesliga sowie ein Erfolg im DFB-Pokal. Danach wurde Sander zum Cheftrainer befördert.
Etwas mehr als vier Monate später geht es abermals gegen die Lilien. Die Lage hat sich trotz einer zwischenzeitlichen Erfolgsserie jedoch verschlechtert. In das Spiel gegen die Lilien geht der FCM als Tabellenletzter – mit vier Niederlagen in Folge im Gepäck. Dennoch sieht Sander positive Signale, etwa im jüngsten Auftritt im Saarland. "Wir müssen zeigen, dass wir das, was wir uns defensiv gegen SV Elversberg erarbeitet haben, auch mit in dieses Spiel nehmen können. Defensive Stabilität ist die Basis unserer Arbeit – nur das kann der Weg sein", sagte der Trainer im Mediengespräch vor der Partie.
"Wir müssen vorangehen"
Erschwerend kommt hinzu, dass nach den Vorkommnissen gegen Dynamo Dresden die Fantribüne gesperrt ist. Eine Maßnahme "aufgrund von Vorkommnissen, die keiner gutheißen kann. Wir müssen und werden damit leben", so Sander. Stattdessen setzt er auf die Zuschauer, die im Stadion sein werden. Damit der Funke überspringt, "müssen wir jedoch vorangehen".
Personell fehlen beim Spiel gegen Darmstadt weiterhin die Langzeitverletzten Samuel Loric, Luka Hyryläinen und Tarek Chahed. Auch Daniel Heber fällt weiter aus. Dafür sind Falko Michel und Tobias Müller nach abgesessener Gelbsperre wieder spielberechtigt. Laurin Ulrich, der gegen Elversberg nach einem Pressschlag ausgewechselt werden musste, dürfte ebenfalls zur Verfügung stehen: "Es gab eine kurze Einblutung, aber keine langfristigen Folgen. Es besteht keine Gefahr, dass er ausfällt."