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Sehnenriss im Oberschenkel! Hinrunden-Aus für Düsseldorfs Ginczek

IMAGO / Passion2Press

Es ist erst zehn Tage her, als bei Daniel Ginczek endlich der Torknoten in dieser Saison platzte. Doch am vergangenen Freitag setzte ihm sein Körper während des Spiels in Heidenheim (1:2) wieder einmal ein Stoppsignal, sodass Fortunas Sturmhoffnung in der 65. Minute das Spielfeld verlassen und Richtung Kabine humpeln musste. Die schlimmsten Befürchtungen bestätigten sich inzwischen.

Sehnenriss im Oberschenkel

Trainer Daniel Thioune war zuletzt voll des Lobes über seinen Sturmtank, betonte Ginczeks gute körperliche Verfassung und seine Aktien am gefährlichen Angriffsspiel. Doch bis er dies wieder demonstrieren kann, werden Monate vergehen. Denn die am Freitagabend erlittene Verletzung stellte sich als Sehnenriss im Oberschenkel heraus. Noch wird diskutiert, ob sogar eine OP von Nöten ist oder auf die konservative Variante gesetzt wird. So oder so ist klar: Für den 31-Jährigen ist die Hinrunde und das Kalenderjahr 2022 beendet. Sein Trainer hofft, dass er zum Vorbereitungsstart ab Januar wieder mitmischen kann.

Will Thioune weiterhin einen Zwei-Mann-Sturm aufbieten, gibt es in Dawid Kownacki und Rouwen Hennings lediglich zwei verbliebene "echte" Angreifer im Kader. Pikanterweise fehlte Letzterer im Wochenauftakt-Training aufgrund muskulärer Beschwerden im Training. Möchten die Fortuna auf der Position nachrüsten, kann sie sich angesichts des geschlossenen Transferfensters nur noch die Dienste von vereinslosen Profis sichern. Doch selbst hier scheint der deutsche Markt, mit Ausnahme des Halbstürmers Nikola Dovedan (zuletzt Nürnberg), wie leergefegt. Insofern werden es wahrscheinlich Kownacki und Hennings in den nächsten Monaten richten müssen, sofern sie denn von langwierigen Verletzungen verschont bleiben. Dass sie grundsätzlich dafür die Qualität besitzen, sollte außer Frage stehen.