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Spiele am Samstag: Krisentreffen in Aue

Am Freitagabend begann die 2. Bundesliga ihren vierten Spieltag der Saison 2014/15. Nachdem am gestrigen Tag bereits sechs Teams in drei Spielen ihre nächsten Aufgaben hinter sich gebracht haben, stehen heute neue Spiele auf dem Programm. Das Krisenduell der Liga steigt im Sparkassen Erzgebirgsstadion, wenn der Tabellenletzte aus Aue auf den Viertletzten aus Düsseldorf trifft. Das zweite Spiel des Samstags bestreiten im Wildpark der Karlsruher SC und der 1. FC Heidenheim. Dabei wollen beide Teams ihre guten Leistungen der ersten Spiele bestätigen.

FC Erzgebirge Aue vs. Fortuna Düsseldorf: Wackelt der erste Trainerstuhl?

In Sachsen brennen der Baum und das nicht nur beim Heimteam aus dem Erzgebirge. Doch besonders bei den Auern stehen die Vorzeichen äußerst bescheiden. Ein Tor und null Punkte stehen nach drei Spielen auf dem Konto der Veilchen. Trainer Falko Götz steht schon mächtig unter Druck im Heimspiel gegen die Rheinländer etwas mitzunehmen. Spielerisch tat man sich in allen drei bisherigen Auftritten sehr schwer, allerdings musste man auch bei drei äußerst schweren Gegnern der Liga antreten. Gegen Düsseldorf soll die Heimstärke des letzten Jahres die ersten drei Punkte bringen.

Die Gäste kommen allerdings mit nicht viel weniger Sorgen angereist. Verlief der Saisonstart mit zwei Remis gegen Braunschweig und Union Berlin noch einigermaßen akzeptabel, so ist auch der Unmut der Fortunen nach dem Pokalaus und der Niederlage gegen den KSC mächtig gewachsen. Fans und Mannschaften sind mittlerweile voneinander getrennt und müssen erst wieder zusammen finden. Wenig Hoffnung macht da allerdings, dass man in der letzten Saison den Großteil der eigenen Punkte zu Hause holte. Egal wer die Partie verliert, dort wird die Trainerdiskussion deutlich stärker werden.

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Die Stimmung in Baden ist, wie bereits in der der letzten Saison, außerordentlich gut. Die Männer von Markus Kauczinski haben, wie schon in ihrer Aufstiegssaison, einen super Start hingelegt und sich gleich wieder dort positioniert, wo sie über weite Strecken der abgelaufenen Spielzeit standen, nämlich in den oberen Tabellenregionen. Da kommt der Aufsteiger aus Heidenheim gerade richtig, um den nächsten Dreier auf die Habenseite zu bekommen und ebenfalls die Tabellenspitze zu erklimmen. Für diesen Plan steht zusätzlich der gesamte Kader zur Verfügung, da kein Spieler verletzt ausfällt.

Auch die Gäste von der Ostalb sind mit ihrem Saisonstart zufrieden. Als Aufsteiger gilt für den FCH nur das Ziel Klassenerhalt. Da sind vier Punkte aus den ersten drei Punkten sicher kein schlechter Start. Gegen die Münchner Löwen wäre beinahe auch der 2. Sieg herausgesprungen, wäre nicht noch in den letzten 20 Minuten der Ausgleich gefallen. Dennoch zeigte sich das Team um Kapitän Schnatterer spielerisch immer auf Augenhöhe und wird auch beim KSC sicherlich seine Chance auf Punkte suchen.