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Spiele am Sonntag: SCP feiert, Dresden nur Remis, Pauli geht unter

Am Sonntag Mittag standen drei spannende Partie auf dem Programm, die allesamt noch eine gehörige Portion Brisanz in sich hatten. Beim Spiel zwischen dem SC Paderborn und dem SV Sandhausen wollten die Ostwestfalen den Ausrutscher von Greuther Fürth zum Sprung auf Rang zwei nutzen. In Dresden und Hamburg suchten Karlsruhe und St. Pauli ihre kleine Chance auf den Relegationsplatz und Dynamo Dresden kämpft weiterhin um den Klassenverbleib gegen Frankfurt und Bielefeld. Lediglich Sandhausen und Aalen konnten entspannt in den Sonntag gehen.

SC Paderborn 07 vs. SV Sandhausen: 2:0

Die Gäste aus Sandhausen zeigten in der ersten Viertelstunde gleich warum sie in dieser Saison so stark sind. In einer kämpferischen Phase hielten sie gegen energisch anlaufende Paderborner ordentlich dagegen und ließen keine Chancen zu. Einzig ein schneller Vorstoß nach rund 20 Minuten brachte Gefahr, doch Sagliks Abschluss wurde noch zur Ecke geblockt. Nach rund 25 Minuten dann eine Doppelchance für die Gastgeber. Erst verpassten gleich zwei Spieler eine scharfe Hereingabe nur knapp und kurz danach versuchte Vrancic sein Glück aus 20 Metern, verzog allerdings. Auch die nächste dicke Chance gehörte Paderborn. Nach 39 Minuten kam Saglik aus rund 6 Metern frei zum Abschluss, den Manuel Riemann stark parieren konnte. So ging es dann torlos in die Kabine.

Die Gastgeber hatten sich in der Pause einiges vorgenommen und hatten kurz nach Wiederbeginn eine dicke Chance, die Vrancic aber vergab. Sandhausen dezimierte sich nach einer Stunde auch noch selbst. Kulovits ging übermotiviert in einen Zweikampf mit Bakalorz und sah zu Recht die zweite gelbe Karte. Nach 66 Minuten belohnten sich die immer stärken werdenden Paderbornern dann doch. Vucinovic brachte den Ball in den Rücken der Abwehr, wo Koc direkt und flach ins linke Toreck einnetzte. In der Folge wurden die Gastgeber aber zunehmend defensiver, um die Führung zu verteidigen. Dennoch kamen sie in der 82. Minute zur Großchance auf das 2:0. Saglik trat zum Foulelfmeter gegen Riemann an und verwandelte sicher zum 2:0. Die Fans des SCP feierten ihre Mannschaft, die mit dem Sieg über den SV Sandhausen auf den direkten Aufstiegsplatz springt.

SG Dynamo Dresden vs. Karlsruher SC: 2:2

Die erste Chance der Partie gehört nach nichtmal zwei Minuten gleich mal den Gastgebern. Pote kam von rechts in den Strafraum und schloss ab. Karlsruhes Ersatzkeeper Vollath konnte jedoch zur Seite abwehren. Doch das erste Tor erzielten die Gäste. Nach einem vermeintliche Handspiel von Bregerie gab es Strafstoß für die Badener. Rouwen Hennings verwandelte den unberechtigten Elfmeter sicher zum 1:0 aus Gästesicht. Die Dynamos versuchten sich zwar schnell zu erholen, verloren aber ein wenig den Faden. Im Gegenteil, Torres kam für den KSC nach rund 20 Minuten völlig frei aus 15 Metern zum Abschluss, schloss aber viel zu unplatziert und mittig ab, sodass Benjamin Kirsten im Tor der Gastgeber noch klären konnte. Nach 40 Minuten gab es dann erneut Strafstoß. Diesmal auf der anderen Seite, aber ebenso unberechtigt, wie der erste. Bregerie nahm sich der Sache an und verwandelte ebenfalls sicher zum 1:1 Pausenstand.

Die Sachsen kamen nach der Pause gleich mal mit viel Energie aus der Kabine. Der eingewechselte Dedic verzog nach 48 Minuten nur knapp über das Tor. Auch die anschließende Ecke brachte Gefahr über Pote. Doch wie in der ersten Hälfte sollten die Gäste, trotz guter Anfangsphase der Dresdner, den Treffer erzielen. Nach einer Ecke stieg Mauersberger hoch und nickte den Ball in die Maschen zum 2:1. Dynamo gab sich aber nicht auf. Grifo fasste sich aus 25 Metern ein Herz und Vollath klärte stark zur Ecke. Die Dresdner blieben aber weiter am Drücker und kamen nach 75 Minuten erneut zum Ausgleich. Nach einer Ecke erreichte der Ball am langen Pfosten Zlatko Dedic, der nach vorherigem Stürmerfoul zum 2:2 einnetzte. Da dieses Foul ungeahndet bliebt, zählte der Treffer. Die Ereignisse überschlugen sich in der Nachspielzeit, als Schulz auf Seiten der Dyamos eine sehr harte glatte rote Karte erhielt, nachdem er den noch nicht ganz durchgebrochenen Nazarov zu Fall gebracht hatte. Es blieb am Ende beim 2:2 Unentschieden, dass beiden nicht wirklich weiterhilft.

FC St. Pauli vs. VfR Aalen: 0:3

Das Spiel war noch nicht einmal drei Minuten Minuten alt Minute alt, da schlug der Ball bereits im Tor ein und das doch etwas unerwartet in dem der Hamburger. Robert Lechleiters Schuss wurde gleich doppelt abgefälscht und konnte nicht mehr pariert werden. Pauli versuchte in Person von Sebastian Schachten schnell zu antworten, doch sein Schuss verfehlte das Tor knapp. In der Folge taten sich die Hamburger aber äußert schwer und konnten kaum Torgefahr entwickeln. In einem somit ziemlich chancenarmen Spiel ging es mit 0:1 in die Kabine.

Nach der Pause sofort der nächste Nackenschlag für die Hamburger. Mössmer wurde von Schachten im Strafraum zu Fall gebracht und Leandro Grech nahm sich der Sache vom Punkt an. Obwohl Heerwagen in der richtigen Ecke war, schlug der Ball zum 0:2 ein. Die erste Chance der Paulianer im 2. Durchgang hatte Rzatkowski aus rund 20 Metern mit einem Flachschuss, der aber pariert wurde. Der gebrauchte Tag der Hamburger setzte sich fort. Junglas ließ nach 68 Minuten drei Mann stehen und schloss aus 18 Metern ab. Heerwagen musste den Ball an sich vorbei ins Netz rollen lassen. Das Spiel war somit entschieden und hatte auch keine nennenswerten Aufreger mehr zu bieten.