Spiele im Fokus: Abstiegskampf und Duell der hohen Ansprüche
Kurz bevor auch in der Bundesliga um 15.30 Uhr wieder der Ball rollt, legt die 2. Bundesliga am heutigen Samstag wieder mit zwei Partien um 13.00 Uhr vor. Während am gestrigen Freitagabend die Spitze der Liga um die Punkte kämpfte, stehen die Spiele heute unter anderen Vorzeichen. Während in Berlin der SV Sandhausen zu einem Kellerduell antreten muss, gastiert in Braunschweig mit der SpVgg Greuther Fürth ein ebenso hinter den Erwartungen zurückgebliebenes Team, wie die Gastgeber selbst. Für Spannung ist also in jedem Fall gesorgt.
Eintracht Braunschweig vs. SpVgg Greuther Fürth: Braunschweiger Serie?
Platz elf ist für einen Bundesliga-Absteiger in der ersten Saison nach dem Abstieg sicherlich nicht besonders erfreulich. Doch dass es auch schlimmer kommen könnte, haben ja zumindest die Fans des 1. FC Nürnberg schon erfahren müssen. Für die Niedersachsen ist es trotzdem entscheidend, dass sie nicht in den Abstiegskampf geraten, sondern sich wieder ins Mittelfeld vorschieben können. Da sich zuletzt bei der Eintracht immer Sieg und Niederlage abwechselten und man das letzte Spiel beim FC Ingolstadt verloren hat, würde nach dem Gesetzt der Serie diesmal wieder ein Sieg anstehen. Dazu passen würde, dass die Gäste aus Franken in der Fremde einfach nichts auf die Reihe bekommen. Gerade einmal einen Einzigen Punkt ergatterten die Franken in der Fremde und das auch am 1. Spieltag. Sämtliche andere Auswärtsspiele in der Liga hat die SpVgg verloren. Das ist auch der Grund, dass man mit einer tollen Heimbilanz nur im Mittelfeld der Tabelle steht. Bei einem Sieg gegen die Eintracht allerdings, dürfte der Anschluss nach oben wieder hergestellt sein.
1. FC Union Berlin vs. SV Sandhausen: Es läuft nichts zusammen
Die Frustration rund um den 1. FC Union Berlin nimmt immer mehr zu. Die rote Laterne inne zu haben und das auch noch nach schon neun Spieltagen ist extrem hinter den Ansprüchen der Eisernen aus Berlin. Nur ein einziger Sieg gelang dem Team von Trainer Düwel und das auch noch sehr schmeichelhaft gegen den Aufsteiger aus Leipzig. Aus den letzten drei Partien gab es dann schon wieder nur noch einen einzigen Zähler. Sollten die Berliner nicht in näherer Zukunft wieder in die Erfolgsspur zurückfinden, wird auch der Stuhl des Trainers und der damit verbundene Neuanfang bedenklich wackeln. Die Gäste aus dem Hardtwald stehen zwar ein Stück über den Gastgebern, doch auch nur aufgrund einer kurzen Serie von drei 1:0-Siegen in Serie gegen Fürth, Aalen und 1860 München. Beinahe alle Spiele davor und danach wurden aber wieder verloren. So ist der Abstand des SVS auf die Eisernen auch nicht sonderlich beruhigend. Eines der beiden Teams könnte seine Negativserie heute beenden und einen Angriff auf ruhigere Tabellenregionen starten.
FOTO: Uwe Schmidt