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Spiele im Fokus: Englische Woche am Mittwoch

Knapp die Hälfte des Wochenspieltags in der 2. Bundesliga ist schon wieder gespielt und am heutigen Mittwochnachmittag stehen weitere vier Spiele auf dem Programm. Während gestern voranging im Mittelfeld und unteren Teil der Tabelle gekämpft wurde, sind heute gleich mehre Teams aus der oberen Tabellenregion im Einsatz und teilweise sogar im direkten Duell. In Leipzig gastiert der KSC zum Mittwochstopspiel. Auch die Sorgenkinder aus Nürnberg und Berlin sind heute Nachmittag im Einsatz und wollen ihre Saisonstarts endlich verbessern.

1. FC Kaiserslautern vs. 1. FC Union Berlin: Frust gegen zarte Hoffnung

Unnötig, vermeidbar, frustrierend; alle diese drei Begriffe beschreiben die Stimmungslage des 1. FC Kaiserslautern nach der 1:2 Pleite gegen die SpVgg Greuther Fürth vom vergangenen Spieltag. Trotz eigener Führung und eines sehr ordentliche Spiels gingen die Pfälzer am Ende mit leeren Händen nach Hause und verpassten den Sprung an die Tabellenspitze. Den möchte man heute gegen die Eisernen verspätet nachholen. Die konnten am Sonntag erstmals in dieser Saison drei Punkte einfahren und zwar gegen den starken Aufsteiger aus Leipzig. Große Erleichterung machte sich, trotz der Protestaktionen gegen RB Fans, im Stadion breit, als die Partie beim Stande von 2:1 zu Gunsten der Gastgeber beendet wurde. Bei einem weiteren Dreier auf dem Betzenberg würden die Mienen bei den Köpenickern sogar noch viel freundlicher aussehen.

1. FC Heidenheim vs. 1. FC Nürnberg: Der Club kommt nicht vom Fleck

Sechs Spiele, acht Punkte. Das ist eine mehr als vorzeigbare Bilanz für einen absoluten Liganeuling. Der 1. FC Heidenheim musste sich zwar am letzten Sonntag mit 2:3 bei der Düsseldorfer Fortuna geschlagen geben, doch zeigte man weder eine schlechte Leistung, noch schmälert die Niederlage den sehr positiven Eindruck des Aufsteigers in dieser Saison. Besonders zu Hause surfen die Männer von Frank Schmidt immer noch auf einer Erfolgswelle. Die Gäste aus Franken dagegen gucken momentan in die Röhre und haben nach sechs Spielen schon vier, teils bittere, Niederlagen als Rucksack aufgeladen. Der Druck auf Trainer Ismael wird von Spiel zu Spiel größer und ein Sieg beim Neuling aus Heidenheim ist eigentlich schon Pflicht für den Club. Ansonsten droht der unvermeidliche Fall in noch düstere Tabellenregionen.

RB Leipzig vs. Karlsruher SC: Spitzenspiel in der WM-Arena

Die erste Niederlage in der 2. Bundesliga in seiner Geschichte musste Aufsteiger RB Leipzig zuletzt bei Union Berlin hinnehmen. Dennoch steht man mit elf Punkten aus sechs Spielen in einer hervorragenden Position mit direktem Kontakt zur Tabellenspitze. Diese könnte das Team von Trainer Alexander Zorniger auch noch an den kommenden Spieltagen weiter in Angriff nehmen, um die gute Frühform weiter zu konservieren. Noch einen Punkt besser sind die Gäste vom Karlsruher SC. Die Badener bieten aktuell äußerst attraktiven und erfolgreichen Fußball an und schlugen zuletzt den hoch gehandelten Absteiger aus Nürnberg mit 3:0. Dennoch sind die Gäste vor den starken Sachsen aus Leipzig gewarnt und werden ihren Gegner sicherlich auch als Aufsteiger nicht unterschätzen.

SV Darmstadt 98 vs. FSV Frankfurt: Verkehrte Welt in Hessen

Lange Jahre waren die Lilien aus Darmstadt in der Versenkung verschwunden und hinter den Offenbacher Kickers und den beiden Frankfurter Topclubs nur die vierte Kraft in Hessen. Doch mittlerweile steht man nicht nur in der 2. Bundesliga, sondern auch ganze zehn Plätze vor dem Konkurrenten aus Frankfurt. Trotz der ersten Niederlage der Saison vom vergangenen Spieltag wollen die Lilien also weiter oben in der Liga mitmischen. Davon weit entfernt ist zum Beispiel der Gast vom Bornheimer Hang. Nach der desolaten 1:5-Packung gegen den VfL Bochum vom letzten Spieltag ist man mittlerweile auf den Relegationsrang abgerutscht und hat auch nur einen Punkt Vorsprung auf das Tabellenschlusslicht aus Aue. Klar ist daher, dass es für Benno Möhlmanns Männer gilt am Böllenfalltor etwas mitzunehmen, da die Luft des Trainers sonst bedenklich dünn werden könnte.

FOTO: GEPA Pictures