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Stuttgart fast durch: "Haben einen Riesenschritt gemacht"

© imago images / Zink

Mit 6:0 fertigte der VfB Stuttgart den 1. FC Nürnberg im Stile eines Aufsteigers ab. Mit dem Sieg dürften die letzten nötigen drei Punkte für den Aufstieg gesammelt worden sein – im Grunde ist der VfB am letzten Spieltag nicht mehr zu stoppen.

Torverhältnis dürfte Aufstieg sichern

Schaut man nur auf die Punkte, ist der Aufstieg des VfB Stuttgart noch nicht komplett besiegelt: Nach dem Sechs-Tore-Sieg in Nürnberg hat der VfB 58 Zähler auf dem Konto, der Tabellendritte aus Heidenheim kommt auf 55. Aber: Auch dank des Kantersieges darf sich Stuttgart wohl in Sicherheit wähnen. Den Unterschied von 11 Treffern beim Torverhältnis dürfte Heidenheim, das den Hamburger SV durch einen Last-Minute-Sieg vom Relegationsplatz verdrängt hatte, wohl auch bei einer absoluten Glanzleistung im Saisonfinale gegen Zweitliga-Meister Bielefeld nicht mehr aufholen.

Nach dem Spiel sprach Trainer Pellegrino Matarazzo jedenfalls schon davon, dass man "heute erst einmal ausgelassen feiern" könne, wenngleich man auch das letzte Spiel gegen Darmstadt natürlich gewinnen möchte. Das betonte auch Philipp Klement: "Jetzt wollen wir die Saison am nächsten Sonntag erfolgreich abschließen."

"Der deutliche Sieg tut gut"

Wenn man das Spiel gegen Nürnberg als Wegweiser nehmen kann, dürfte den Lilien ein verdammt schwieriges Saison-Finale gegen Stuttgart bevorstehen. Bereits nach 11 Minuten hatte Wamangituka den VfB auf die Siegerstraße gebracht, noch im ersten Durchgang erhöhten Karazor (26.) und Kalajdzic (41.) auf drei Treffer. Karazor (63.) schnürte im zweiten Durchgang, ebenso wie Gonzalez (52. und 76.), den Doppelpack, sodass am Ende ein deutlicher 6:0 Auswärtssieg stand.

"Die Erleichterung so kurz nach dem Spiel ist natürlich groß. Durch den Sieg haben wir einen Riesenschritt gemacht", freute sich Philipp Klement nach der Partie: "Es war ein rundum gelungener Auftritt, auch weil wir nach der Pause weiter mit Druck nach vorne gespielt haben." Auch Angreifer Sasa Kalajdzic, der einen Großteil der Saison aufgrund eines Kreuzbandrisses verpasst hatte, zeigte sich glücklich über die gelungene Partie: "Ich bin sehr glücklich, dass wir heute diesen Sieg so deutlich eingefahren haben. Wir sind 90 Minuten durchgehend dominant aufgetreten", so der 22-Jährige: "Wir hatten in dieser Saison viele Höhen und Tiefen. Der deutliche Sieg tut gut." Nun wolle man den Tag genießen – und dann, in einer Woche, "zu Hause gegen Darmstadt aber noch einmal alles geben." Und wenn das gelingt, darf der VfB sich endgültig über den Wieder-Aufstieg in die Bundesliga freuen.