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Transferkarussel beim HSV: Wer geht, wer bleibt?

 

Kostic, Santos, Wood, Halilovic, Lasogga – die Liste der Spieler, die den HSV verlassen könnten, ist lang. Unklar bleibt bislang allerdings, wer zu welchen Konditionen geht.

Becker unterwegs: Erst Brasilien, dann England

Während die WM in Russland im vollen Gange ist, bastelt der HSV in Person von Ralf Becker am Kader für die neue Saison: Wie die Bild in ihrer heutigen Printausgabe berichtet, befand sich der Sportvorstand in den letzten Tagen auf Reisen, um die sportliche Zukunft mehrerer HSV-Akteure zu klären.

Station 1: Brasilien. In Joao Pessoa traf sich Becker mit Douglas Santos, um den 24-Jährigen davon zu überzeugen, seinen Vertrag zu erfüllen und auch in der zweiten Liga für den HSV zu spielen. Das Ergebnis: "Douglas kann sich auch mit unserer Ausrichtung für die kommende Saison identifizieren.", so der Sportvorstand gegenüber Bild: "Ich hatte das Gefühl, dass er top motiviert ist." Ein Wechsel ist dennoch nicht komplett vom Tisch: Sollte ein Spitzenklub einen zweistelligen Millionenbetrag für den einstmaligen 7,5-Mio-Zugang bieten, wolle man sich erneut zusammensetzen.

Halilovic, Kostic, Wood und Lasogga sollen gehen

Von Brasilien ging es für Becker weiter nach England: In London traf der Sportvorstand sich mit den Beratern von Alen Halilovic und Filip Kostic. Halilovic, der 2016 mit vielen Vorschusslorbeeren nach Hamburg kam, konnte die Erwartungen zu keiner Zeit erfüllen. Zuletzt war der 22-Jährige an Las Palmas ausgeliehen, kehrte nach deren Abstieg jedoch zum HSV zurück. Eine Rückkehr auf Zeit: Laut Bild stehen die Zeichen klar auf Trennung, allein an Interessenten mangele es aktuell. Auch Kostic soll wohl gehen, allerdings warten die Beteiligten noch die WM ab, bei der Kostic aktuell weilt. Beide Seiten hoffen auf lukrative Angebote, sollte der serbische Nationalspieler im Zuge des Turniers überzeugen.

Schlussendlich werden laut Bild auch weiterhin Abnehmer für den in Gladbach und Hannover begehrten Bobby Wood sowie Pierre-Michel Lasogga gesucht. Bevor der HSV keine Stürmer verkauft hat, soll auch kein neuer Angreifer verpflichtet werden. Ein Grund, weswegen eine Verpflichtung von Frankfurts „Fußballgott“ Alex Meier eher nicht zustande kommen wird. Der Angreifer soll dem HSV angeboten worden sein, die Hamburger seien jedoch nicht interessiert.