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Videos: 35.000 Dynamo-Fans rocken das Olympiastadion

© imago images / Kuttner

Der SG Dynamo Dresden fehlte nicht viel zu einer großen Überraschung im DFB-Pokal bei Hertha BSC, am Ende stand eine knappe 4:5-Niederlage im Elfmeterschießen zu Buche. Die rund 35.000 mitgereisten Dynamo-Fans unter den insgesamt 70.000 Zuschauern haben das Olympiastadion derweil gerockt.

"Yellow Madness"

Wochenlang fieberten die Anhänger der SG Dynamo der Partie in der Hauptstadt entgegen, zumal sich bereits früh abzeichnete, dass tausende Fans mitreisen würden. Am Mittwochabend war es dann soweit: Schon weit vor Anpfiff strömten die Dynamo-Anhänger in Massen ins Stadion und sorgten für eine Atmosphäre, die stark an das DFB-Finale erinnerte – mindestens.

Mit Spielbeginn zeigten die in Gelb gekleideten Anhänger eine Choreo unter dem Motto "Yellow Madness" – zu Deutsch: "Gelber Wahnsinn". Zudem wurde an verschiedenen Stellen – wie auch während des Spiels – mehrfach Pyrotechnik gezündet. Darunter Bengalos, Raketen und Kanonenschläge. Niedrig wird die zu erwartende DFB-Geldstrafe für den Verein nicht ausfallen. Zumal auch eine geklaute Hertha-Fahne in Brand gesteckt wurde.

Ein magischer Abend

Im Marathontor, das beide Dynamo-Blöcke voneinander trennte, platzierten die Fans eine riesige Fahne mit dem Dynamo-Logo und sorgten so für ein geschlossenes Bild. Besonders laut waren die "Ost-, Ost-, Ost-Deutschland"-Rufe, sowie die "Dynamo"-Wechselgesänge. Nach den Toren in der 36., 90., und 107. Minute explodierten die Anhänger förmlich – und drehten nochmals am Lautstärke-Regler. Es war ohrenbetäubend laut.

Auch die letztlich bittere Niederlage im Elfmeterschießen, in das sich die Hertha erst durch einen Treffer in Minute 120+2 rettete, tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Minutenlang feierten die Fans die Mannschaft, den Verein und letztlich auch sich selbst. Unter dem Strich ein magischer Abend, der den mitgereisten Fans trotz des Ausscheidens noch lange in Erinnerung bleiben wird.