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Wieder nur Unentschieden: HSV trotzdem auf "richtigem Weg"

IMAGO / Jan Huebner

Der Hamburger SV hat ein weiteres Mal Unentschieden gespielt. Gegen den Karlsruher SC kamen die Männer mit der Raute auf der Brust nicht über ein 1:1 hinaus. Am Ende blieb dann die Erkenntnis, dass auch mehr als ein Punkt überhaupt nicht drin gewesen wäre.

"Konnten unser Spiel nicht aufziehen"

13 Spiele in der Liga, achtmal sprang dabei nur ein Punkt für den HSV heraus. Dies macht die Hamburger zu den Remiskönigen der Liga, die zwar nur schwer zu besiegen scheinen, aber auch selbst kaum siegen. In der Zwischenabrechnung bedeutet diese Tatsache einen mäßigen siebten Rang in der Tabelle. Das Spiel gegen den KSC war dabei ein Abziehbild der gesamtem vergangenen Auftritte. "Das war heute kein leichtes Spiel. Die Karlsruher haben uns immer wieder vor Aufgaben gestellt", stellte Kapitän Schonlau nach dem Spiel vor allem in Bezug auf die langen Bälle auf KSC-Kante Hofmann, den man "nicht immer verteidigen" könne, fest. Dies habe man auch beim Gegentor gesehen.

"Ich denke, dies war genau das Ziel der Karlsruher, die immer wieder mit langen Bällen agiert haben und auf zweite Bälle gegangen sind", mutmaßte auch Trainer Tim Walter. So hätten seine Mannen "unser Spiel leider nicht so aufziehen können, wie wir das gern getan hätten". Und das obwohl Sonny Kittel die Rothosen bereits früh mit einem sehenswerten Schlenzer in Führung brachte. Eine Führung, die aber nach dem Treffer von angesprochenem Hofmann nicht lange Bestand hatte (18.).

Verdientes Remis

"Schon ein bisschen glücklich", so auch Ex-Karlsruher Meffert, sei der Punkt gewesen. Auch wenn die Ausbeuten von einem Punkt Meffert am Ende "enttäuscht" habe. "Das hat man auch anschließend im Kreis gemerkt, keiner ist zufrieden. Wir wollten mit einem Sieg an die oberen Plätze heranrücken", doch dies sei entsprechend nicht gelungen. Der Mittelfeldmotor versicherte aber, dass der HSV es nach der Länderspielpause "auf ein Neues" versuche.

So blieb am Ende nichts Anderes, als diesen einen Punkt "mitzunehmen", wie Schonlau resümierte. Ein Punkt, der auch für den Übungsleiter insgesamt "in Ordnung geht". Insgesamt stehe der HSV aber "leistungstechnisch und von der Entwicklung her da, wo ich uns mit dem jüngsten Kader der Liga erwartet habe. Wir sind auf dem richtigen Weg", ist sich Walter sicher. Nach den zwei Wochen Pause erwartet der HSV dann Jahn Regensburg zum Spitzenspiel – und will dann wohl zwei Punkte mehr als nun zuletzt achtmal anpeilen.