Karlsruher SC: Oral hadert mit Chancenverwertung

 

Mit einem 1:1 bei Fortuna Düsseldorf geht der Karlsruher SC in die nun anstehende Länderspielpause.

Hennings trifft gegen Ex-Klub

Dabei lieferten die Karlsruher eine typische Auswärtspartie ab. Aus einer kompakten Defensive heraus überließen sie den Gastgebern die Spielgestaltung, ohne dabei das eigene Offensivspiel zu vergessen. So brachte der KSC immer wieder gefährliche Vorstöße zustande. Nach 12 Minuten scheiterte Thoelke mit einem Kopfball am stark parierenden Michael Rensing im Düsseldorfer Kasten. Die beste Möglichkeit bot sich aber Erwin Hoffer, der aus spitzem Winkel nur wenige Minuten später ebenfalls an Rensing scheiterte (25.). Die Gastgeber aus Düsseldorf zeigten sich indes deutlich effizienter. Ausgerechnet der ehemalige Karlsruher Rouwen Hennings nutzte nach 37 Minuten einen Rückspielfehler von Thoelke aus, schnappte sich den Ball und sorgte aus 25 Metern für die 1:0-Führung.

KSC-Coach Tomas Oral scheint in der Halbzeitpause aber die richtigen Worte gefunden zu haben. Denn nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff erzielte Neuzugang Florian Kamberi nach einer Ecke den Ausgleich. In der Folge versuchten beide Teams das Spiel an sich zu reißen, um mit drei Punkten aus der Partie zu gehen. Die ganz großen Chancen blieben dabei aber auf beiden Seiten aus, sodass der KSC mit einem leistungsgerechten 1:1 die Heimfahrt antreten musste.

Oral nicht vollends zufrieden

Trotz einer couragierten Vorstellung seines Teams war KSC-Trainer Tomas Oral nicht vollends zufrieden mit dem Auftritt und vor allem der Ausbeute seiner Mannschaft: „Über die gesamten 90 Minuten gesehen hatten wir die besseren Torchancen. Jedoch hatten wir auch heute, wie schon in den letzten Wochen einen großen Anteil am Gegentor. Danach sind wir gut zurückgekommen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann kaum was zugelassen. Am Ende hält Michael Rensing der Fortuna den Punkt fest. Wir haben insgesamt aber eine tolle Mannschaftsleistung gezeigt, auch wenn ich gerne die drei Punkte mitgenommen hätte.“

Trotzdem kann der KSC auf diese Leistung aufbauen und hat nun in der Länderspielpause Zeit weiter an den Stellschrauben zu drehen.

Das könnte Sie auch interessieren

Auch interessant

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"