Markus Kauczinski: "Die Mannschaft wächst zusammen“

Mit einer bärenstarken Aufholjagd hat der Karlsruher SC nach der 0:1-Niederlage in Freiburg mit 3:1 gegen den TSV 1860 München gewonnen und damit erstmals seit dreizehn Partien wieder mehr als zwei Tore erzielt.

Spiel in sieben Minuten gedreht

Dabei bot vor allem die erste Hälfte einiges für die 16952 Zuschauer im Karlsruher Wildpark. Für die KSC-Anhänger zunächst aber im negative Sinne. Trotz gutem Beginn gingen zunächst die Gäste aus München in Führung. Nach einem Freistoß war Sascha Mölders zur Stelle und drückte den Ball zum 1:0 über die Linie (14.). Viel mehr kam von den Löwen dann aber auch nicht und es war nur eine Frage der Zeit bis der KSC zurückschlägt. Das war dann auch folgerichtig in der 34. Minute der Fall. Diamantakos glich nach Vorarbeit von Yamada zum 1:1 aus (34.). Das gab dem KSC ordentlich Rückenwind. Nur vier Minuten später köpfte Gulde nach einem Eckball zur 2:1-Führung ein. Doch damit nicht genug. Kurz vor dem Pausenpfiff setzte der KSC in Person von Enrico Valentini noch einen drauf, der nach einem Foul an Yamada den anschließenden Elfmeter versenkte. Zufrieden gingen die Badener mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Kabine. Vielen dürfte da schon bewusst gewesen sein, dass bei der schwachen Vorstellung der Sechziger nicht mehr viel anbrennen würde und so ging die Kauczinski-Elf dann auch die verbleibenden 45 Minuten an. Die Karlsruher verwalteten das Ergebnis souverän, erspielten sich zudem noch die ein oder andere Chance und gingen letztendlich als völlig verdienter Sieger vom Platz.

"Die Mannschaft wächst zusammen"

Nach der Partie waren alle Beteiligten, allen voran der scheidende KSC-Coach Markus Kauczinski zufrieden mit der Partie. „Wir waren von Anfang an gut drin. Da ändert das Tor dann auch nichts dran. Auch wenn wir den Druck in der zweiten Halbzeit nicht mehr so hoch halten konnten, denke ich, dass wir das Spiel kontrolliert haben. Man merkt, dass die Mannschaft zusammenwächst“, war der Cheftrainer vollkommen zufrieden, zumal der erste Heimsieg im Jahr 2016 gefeiert werden konnte: „Ich bin froh, dass das Gerede vom Heimfluch nun aufhören kann.“

Durch den Sieg konnten die Badener sich auf den achten Tabellenplatz vorarbeiten und haben mit nur zwei Punkten Rückstand noch Möglichkeiten den sechsten Rang zu ergattern. Das wäre dann wohl auch für alle Beteiligten ein gutes Ende der Kauczinski-Ära. Dafür müssen die Karlsruher aber weiter so konzentriert arbeiten und an das Auftreten gegen 1860 München anknüpfen. Am kommenden Sonntag geht es zum Derby beim 1. FC Kaiserslautern, ein weiteres Highlight-Spiel, was vor allem für die Fans von immenser Bedeutung ist. Ein Sieg dort und beim KSC dürfte vieles, was am Anfang der Saison noch schief lief, wieder vergessen sein.

Das könnte Sie auch interessieren

Auch interessant

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"