1. FC Kaiserslautern: Norbert Meier muss gehen

Der 1. FC Kaiserslautern und Cheftrainer Norbert Meier gehen künftig getrennte Wege. Wie die Roten Teufel am Mittwoch bekanntgaben, wurde der 58-Jährige mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden. Gleiches gilt auch für Co-Trainer Frank Heinemann. Wer die Nachfolge antreten wird, steht noch nicht fest.
Mit zwei Punkten am Tabellenende
Mit der Entlassung von Norbert Meier reagierte der FCK auf den schwachen Saisonstart: Nach sieben Spieltagen belegen die Pfälzer mit nur zwei Punkten den letzten Tabellenplatz und warten zudem noch auf den ersten Sieg. "Die letzten beiden Spiele hinterließen bei uns nicht mehr das Gefühl, dass wir in dieser Konstellation die dringend benötigte Wende schaffen", begründet FCK-Sportdirektor Boris Notzon die Entscheidung. Am Dienstag kassierten die Roten Teufel eine 0:2-Niederlage gegen Erzgebirge Aue - es war die fünfte Niederlage im siebten Spiel. "Das ist eine Situation, die ist ganz, ganz schlimm", sagte Notzon nach dem Spiel. "Wir haben die Gewissheit, dass wir bis zum letzten Spieltag Abstiegskampf haben. Da können wir jetzt anfangen." Allerdings ohne Norbert Meier.
Meier holte seit Januar nur sieben Siege
Der frühere Bielefelder und Darmstädter stand seit Januar 2017 an der Seitenlinie, holte aus 25 Spielen aber nur sieben Siege und sechs Unentschieden - gleich zwölf Spiele gingen verloren. Saisonübergreifend gewann der FCK nur eins der letzten acht Liga-Spiele. Das ist die Bilanz eines Absteigers Wer die Nachfolge von Norbert Meier antreten wird, ist noch offen. Bis ein neuer Chefcoach gefunden ist, wird das Training übergangsweise von Manfred Paula, dem Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, und U19-Trainer Alexander Bugera geleitet.