1. FC Kaiserslautern: Suche nach mehr Stabilität im Defensivbereich

Beim 1. FC Kaiserslautern sorgt angesichts der komfortablen Tabellensituation interner Konkurrenzkampf für die notwendige Anspannung bis zum Wiederbeginn der Saison. Heiß begehrt ist rund zwei Wochen vor dem Rückrundenstart am 28. Januar bei Hannover 96 offenbar besonders noch die Position des zweiten Innenverteidigers neben Abwehrchef Boris Tomiak.

Generalprobe mutmaßlich als Muster ohne Wert

Als Rivalen ringen die Routiniers Kevin Kraus und Robin Bormuth um den Platz in der Stammelf. Im nach derzeitigem Stand letzten Test für das Gastspiel in Hannover am vergangenen Sonntag bei Regionalligist Rot-Weiß Erfurt (4:0) gab FC-Trainer Dirk Schuster zunächst Ex-Juniorennationalspieler Kraus den Vorzug, der sich gegen die harmlosen Thüringer jedoch ebenso wenig beweisen musste wie Bormuth nach seiner Einwechslung zum zweiten Durchgang. Ob alleine die Reihenfolge der Einsätze bereits ein Fingerzeig für Schusters Präferenzen gewesen sein könnte, blieb nach Angaben des Fachmagazins "kicker" allerdings offen.

Auf der Zielgeraden des vergangenen Jahres hatte Bormuth ganz offenkundig noch die besseren Karten. Der Leihspieler vom Ligarivalen SC Paderborn gehörte in den letzten sieben Punktspielen des Aufsteigers mit nur einer Niederlage zur Anfangsformation der "RotenTeufel“.

Kraus dagegen erlitt im zurückliegenden Herbst durch eine Fußverletzung nach zwölf Einsätzen in der ersten Elf einen Rückschlag. Zum Hinrunden-Ausklang vor der Saisonunterbrechung mit dem glücklichen 2:1-Erfolg bei Fortuna Düsseldorf kam der 30-Jährige nach der Pause als Außenverteidiger zum Zuge. Allerdings hat Kraus den Ansporn, dass sein auslaufender Vertrag beim Ex-Meister sich durch eine bestimmte Anzahl von Einsätzen automatisch verlängern würde.

FCK-Abwehr im Liga-Vergleich gut in Spitzengruppe Mittelmaß

Schusters Planspiele für den Defensivbereich sind nachvollziehbar. Zwar kann sich die FCK-Abwehr bis bisher 23 Gegentreffern im Liga-Vergleich sehr wohl sehen lassen, doch unter den momentan sieben besten Mannschaften im Unterhaus verfügen die Pfälzer über die anfälligste Abwehr.

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