1. FC Nürnberg: Schäffler bleibt, Dovedan geht
Sieben Minuten haben für Marcel Schäffler die Weichen zumindest für die kommende Saison gestellt. Durch seinen Kurzeinsatz für den 1. FC Nürnberg beim 1:1 am vergangenen Wochenende gegen Dynamo Dresden verlängerte sich der Vertrag des Stürmers am Valznerweiher automatisch. Nikola Dovedan erhält dagegen keinen neuen Vertrag.
Keine Kommentare von Klauß oder Hecking
Mit zehn Toren war Manuel Schäffler in der vergangenen Saison Top-Torjäger beim FCN, in dieser Spielzeit reichte es in 20 Spielen dagegen erst zu drei Treffern. Dennoch hat sich sein Arbeitspapier nun automatisch verlängert. Auffällig allerdings: Der Club bestätigte den Vollzug der wirksam gewordenen Klausel ohne Angabe der neuen Vertragslaufzeit ohne ein Kommentar entweder durch Trainer Robert Klauß oder Sportvorstand Dieter Hecking. Auch der Stürmer selbst kam nicht zu Wort.
Schäfflers Zukunft hatte bereits in den vergangenen Wochen für Gesprächsstoff gesorgt. Aufgrund seiner anhaltenden Erfolglosigkeit – sein erst dritter und bislang letzter Saisontreffer datiert bereits aus Dezember – war der 33-Jährige längst nicht unumstritten. Zwischenzeitlich kursierten sogar Spekulationen, dass Schäffler auf Anweisung nicht mehr zum Einsatz kommen und damit ein automatisches Ende seines auslaufenden Vertrags herbeigeführt werden könnte. Klauß widersprach solchen Mutmaßungen allerdings frühzeitig.
Dovedan verlässt den Club
Für Offensivspieler Nikola Dovedan wird die Zeit beim FCN dagegen nach drei Jahren im Sommer enden. "Wir bedanken uns bei Nikola für die vergangenen drei Jahren und wünschen ihm und uns einen erfolgreichen Abschluss der Zusammenarbeit", sagt Sportvorstand Dieter Hecking über den Angreifer, der in dieser Saison bisher 24 Spiele bestritt und an sieben Toren direkt beteiligt war. Dovedan selbst sagt zum bevorstehenden Abschied: "Natürlich ist es schade, andererseits kann ich die gemeinsame Entscheidung verstehen. Es waren ereignisreiche und intensive drei Jahre, die ja noch nicht zu Ende sind. Wir haben noch sieben Spiele vor der Brust, in denen wir als Mannschaft alles raushauen wollen, was möglich ist."
Auch für Konstantin Rausch, der zu Beginn der laufenden Saison ablösefrei zum FCN gekommen war und seitdem vier Spiele bei den Profis und eins in der U21 bestritten hatte, geht es bei den Franken nicht weiter - zumindest als Lizenzspieler. "Dass wir den Vertrag mit ihm nicht verlängern, bedeutet nicht, dass er uns auch sicher verlassen wird. Wir sprechen mit ihm in den kommenden Wochen über mögliche andere Aufgaben abseits der Profimannschaft", erklärte Hecking und bescheinigte dem 32-Jährigen die zugedachte Aufgabe "sehr gut erfüllt" zu haben.