30 Prozent: Hamburger Klubs können mit Zuschauern starten
Am 23. Juli eröffnet der Hamburger SV die Zweitliga-Saison in Gelsenkirchen. Eine Woche später steigt das erste Heimspiel der Elbstädter - mit 17.000 Zuschauern? Eine Stadionauslastung von 30 Prozent wurde seitens der Behören abgesegnet. Auch der FC St. Pauli darf sich entsprechend zum Auftakt über Publikum am Millerntor freuen.
"Bleiben aber verantwortungsbewusst"
Zwei Tage nach dem Eröffnungsspiel startet der FC St. Pauli nämlich in der heimischen Arena, zu Gast im ersten Nordduell der Saison wird Holstein Kiel sein. Bei einer Auslastung von 30 Prozent können die Kiezkicker somit auf die Unterstützung von rund 9.000 Fans bauen. Die zuständigen Behörden und beide Klubs haben bereits gemeinsam grünes Licht gegeben. "Mit diesem ersten Schritt kommen wir der sportlichen Normalität ein gutes Stück näher, bleiben aber verantwortungsbewusst", kündigte Hamburgs Sportsenator Andy Grote gegenüber dem "NDR" am Freitag diesbezüglich an.
Keine Gästefans
Der HSV, der die Saison auf fremden Platz beginnt, hat eine Woche darauf die SG Dynamo Dresden zu Gast. Im Volksparkstadion werden dann nur Sitzplätze vergeben - und auch nur an Personen mit Wohnsitz in Hamburg. Gästefans sind ausgeschlossen, die Tickets werden darüberhinaus personalisiert. Somit kann der HSV rund 17.000 Zuschauer erwarten. "Wir freuen uns, dass wir für die Vereine jetzt Klarheit schaffen konnten", fügte Grote an. "Insgesamt können damit mehrere Zehntausend Fans beim Saisonstart ihrer Mannschaften dabei sein, die jetzt mit zusätzlichem Rückenwind in die neue Saison starten." Wie es darüberhinaus weitergeht - hinsichtlich sinkender Infektionszahlen und steigender Stadionauslastung -, ist noch nicht entschieden.