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3:2 gegen Kaiserslautern! Nürnberg gelingt Befreiungsschlag

Zum Abschluss des 8. Spieltages hat sich der 1. FC Nürnberg mit 3:2 (2:0) gegen den 1. FC Kaiserslautern durchgesetzt und einen Befreiungsschlag feiern können. Die Franken stehen mit nun neun Punkten auf dem 13. Tabellenplatz, die Pfälzer rutschten mit 14 Zählern auf Tabellenplatz 5 ab. Die Hausherren setzten die Gäste von Beginn an früh unter Druck, in der Anfangsphase konnte sich allerdings keines der beiden Teams gute Chancen herausspielen. Vor allem der kämpferische Einsatz stand im Vordergrund. Nach einer Viertelstunde kam der FCN durch Angreifer Sylvestr erstmals zu einer guten Möglichkeit, FCK-Schlussmann Sippel konnte den Schuss jedoch sehenswert parieren. Besser machte es Candeias nach 26 Minuten: Nach Vorlage von Schöpf konnte er aus rund zehn Metern zur Führung einnetzen. In der Folge legte der Erstliga-Absteiger weiter nach und wollte die Führung ausbauen. Gerade als die Drangphase etwas abebbte, legte Schöpf das 2:0 nach. Nach einem Stockfehler von Demirbay lief er in den Strafraum ein und erhöhte den Spielstand (41.). So ging es nach zwei erfolgreich abgeschlossenen Kontern der Nürnberger mit einer 2:0-Führung in die Kabine.

Am Ende wird es noch einmal spannend

Die Gäste starteten engagiert in den zweiten Durchgang, Rakovsky parierte einen Kopfball von FCK-Stürmer Lakic und verhinderte so den Anschlusstreffer (47.). Doch das Tor erzielten erneut die Mannen von Trainer Ismael; wieder war es ein Konter: Einen Schuss von Schöpf fälschte Orban unhaltbar in das eigene Tor ab (51.). Das Team von Trainer Runjaic gab jedoch trotz des deutlichen Rückstandes nicht auf und kam nach 62 Minuten zum 1:3. Ring traf aus Nahdistanz nach Hereingabe von Löwe. Nur neun Zeigerumdrehungen später war es der Vorbereiter, der traf. Zimmer brachte den Ball Richtung zweiten Pfosten, wo Löwe mit einer Direktabnahme traf – die Spannung war zurück. Den Gastgebern war die Nervosität anzumerken, der FCK rannte nun an und wollte den Ausgleich erzielen. Dem FCN boten sich Konterchancen, einen weiteren Treffer sahen die rund 25.000 Zuschauer nicht mehr. Es blieb beim letztlich knappen Sieg des krisengebeutelten "Glubbs".

FOTO:  FU Sportfotografie