Ende hadert mit Jahresauftakt: "Dominanz bringt nichts, wenn..."

Zum Auftakt ins neue Jahr musste sich der SC Preußen Münster spät gegen den Karlsruher SC geschlagen geben. Erst in Unterzahl wurden die Adlerträger geknackt.

"Momente waren heute mehr beim KSC"

Es lief die 77. Spielminute, als Paul Jaeckel in Folge eines Fehlpasses der Teamkollegen im Spielaufbau zur Notbremse greifen musste. Der anschließende Freistoß saß, danach erhöhte der KSC noch auf 0:2 aus Sicht der Adlerträger. Ein gebrauchter Abschluss für ein Spiel, das lange Zeit auf Messers Schneide war - ein vorheriger Treffer der Münsterländer wurde richtigerweise aberkannt. Cheftrainer Alexander Ende war zwiegespalten: "Die erste Halbzeit war richtig gut, wir waren wieder sehr dominant. Dominanz bringt aber nichts, wenn man es nicht finalisiert."

Viele Abschlüsse, aber wenig Effektivität. Münster geriet ins Hintertreffen. "Auf der anderen Seite lassen wir nur zwei Schüsse auf unser Tor zu: Den Freistoß und den Elfmeter. So ist es am Ende schwer, den Jungs einen Vorwurf zu machen", fand Ende. "Die Momente waren heute mehr beim KSC als bei uns. Es ist bitter, hier heute 0:2 zu verlieren, aber wir nehmen sehr viel Positives in die nächsten Wochen mit."

Vorsprung zur Gefahrenzone schmilzt

Es war die achte Niederlage in dieser Saison für die Adlerträger, die mit fünf Siegen und fünf Unentschieden in der Tabelle gegen den Abwärtstrend halten. Klar ist aber auch, dass Münster seit Wochen auf der Achterbahn durch die Liga fährt. Folgerichtig beträgt der Vorsprung vor dem Abstiegs-Relegationsplatz nur noch einen Punkt, während Rang 17 noch einen Puffer von vier Zählern aufweist. Erfolgserlebnisse, bestenfalls mal zwei am Stück wie zu Saisonbeginn gegen Nürnberg und Bochum, wären für das Selbstvertrauen wichtig. Zunächst folgt am kommenden Wochenende aber erst das Rückspiel gegen den SC Paderborn.

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