Die Dauerbrenner der Liga: Trainer setzen auf Verteidiger

Bereits 19 Spiele der diesjährigen Saison wurden absolviert und aktuell befinden sich die Teams in der Vorbereitung auf die letzten 15 wichtigen und höchst interessanten Spiele, bei denen es aufgrund der knappen Tabellenkonstellation noch um so vieles geht. Nun ist es Zeit, einmal auf die wichtigsten Konstanten der Teams zu schauen. Bislang konnte ein Spieler maximal 1.710 Minuten absolvieren, doch aufgrund von Verletzungen, Sperren oder taktischer Vorgehensweisen der Trainer gelingt dies nur wenigen Profis. Aktuell haben 16 Spieler das Kunststück verbracht, keine einzige Sekunden zu verpassen. Dass es sich dabei um gleich neun Torhüter handelt, überrascht wenig, ist dies doch eine der wenigen Positionen, auf der kaum getauscht wird. Zudem ist das Verletzungsrisiko deutlich geringer als bei einem Feldspieler. Mit Benjamin Kirsten (Dynamo Dresden), Timo Horn (1. FC Köln), Wolfgang Hesl (Greuther Fürht), Daniel Haas (Union Berlin), Dirk Orlishausen (Karslruher SC), Tobias Sippel (1. FC Kaiserslautern), Philipp Tschauner (St. Pauli), Jasmin Fejzic (VfR Aalen) und Gábor Király (1860 München) haben es Schlussmänner von exakt der Hälfte der Mannschaften in diese Kategorie nach ganz oben geschafft.

75 Prozent der KSC-Abwehr vertreten

Die restlichen sieben Akteure, die jedes Mal mindestens 90 Minuten auf dem Feld standen, sind reine Verteidiger. Auffällig ist, dass es neben Orlishausen mit Daniel Gordon (Innenverteidiger), Jan Mauersberger (Innenverteidiger) und Philipp Klingmann (rechter Verteidiger) noch drei weitere Defensivspieler des Karlsruher SC geschafft haben, ihren Trainer voll und ganz zu überzeugen und vor allem verletzungsfrei zu bleiben. Auch durch diesen glücklichen Umstand ist es dem Aufsteiger gelungen, mit 17 Gegentreffern die zweitbeste Verteidigung der Liga zu stellen. Neben dem Spielerblock des KSC haben es auch die Innenverteidiger Uwe Hünemeier (SC Paderborn), Romain Brégerie (Dynamo Dresden) und Guillermo Vallori (1860 München) auf die volle Minutenanzahl gebracht. Komplettiert wird die Liste vom 25-jährigen Julian Schauerte vom SV Sandhausen. Es wird klar, dass die Mannschaftsverantwortlichen eher geneigt sind, in der Offensive Änderungen vorzunehmen und lieber auf eine eingespielte Defensive setzen. Bei Stürmern kommt erschwerend hinzu, dass sie bei außerordentlich guten Leistungen vom Feld genommen werden, um sich vom Publikum den verdienten Applaus abzuholen. Deshalb werden sie so manche verpasste Minute verschmerzen können.

FOTO:  FU Sportfotografie

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