KSC: Zeichen bei Sportdirektor Todt stehen auf Abschied

Beim Karlsruher SC läuft es sportlich derzeit überhaupt nicht. Aber auch auf administrativer Ebene scheinen sich im kommenden Sommer einige Änderungen zu ergeben.

Erste Gespräche ausgeschlagen

Laut den „Badischen Neuen Nachrichten“ schlug Sportdirektor Jens Todt, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, vom Präsidium angebotene Gespräche in den vergangenen Wochen aus. Ob das etwas mit der sportlichen Lage zu tun hat, auf die sich der Sportdirektor in der derzeitigen Situation primär konzentrieren will, kann nur spekuliert werden. Todt selbst hat in den letzten Wochen zumindest sehr relaxt auf Nachfragen zu seiner eigenen Zukunft im Wildpark reagiert und stets darauf verwiesen, dass er einen laufenden Vertrag bis zum Sommer besitzt. Im Interview mit dem "SWR" gab Todt nun aber erste Hinweise, wohin der Weg führen könnte: „Ich habe immer betont, dass mein Vertrag bis zum 30.6.2017 geht. Ich habe immer gesagt, dass ich nicht mit anderen Vereinen spreche und meinen Vertrag hier erfüllen möchte. Das ist mein Stand und daran hat sich bis jetzt nichts geändert. Was meine Zukunft betrifft haben wir einen klaren Fahrplan.“ So sprach Todt auch dort nur vom Sommer 2017, aber nicht darüber hinaus. Somit stehen die Zeichen wohl eher auf Abschied als auf Verlängerung.

Seit 2013 beim KSC

Todt heuerte im Sommer 2013 beim KSC an und kann eine starke Bilanz aufweisen. Unter seiner Regie als Sportdirektor wurde der KSC Fünfter, Dritter und Siebter in der zweiten Liga. Allerdings kam es für Todt auch zu einigen Ungereimtheiten im Verein. So wurde die damalige Vertragsverlängerung mit Markus Kauczinski, welche letztendlich nicht zustande kam, vom Präsidium übernommen und somit aus seinem Kompetenzbereich genommen. Für einen Sportdirektor nicht der größte Vertrauensbeweis. Todt Leistungen haben aber auch andere Vereine aufmerksam gemacht. So buhlte zuletzt der HSV um die Dienste des Europameisters. Todt verwies aber auch da stets, dass er seinen laufenden Vertrag in Karlsruhe erfüllen will. Ab Sommer 2017 dürfte das dann wohl anders aussehen. Sollte es dazu kommen, dass Todt und der KSC ihre Zusammenarbeit nicht fortsetzen, wird der KSC auf jeden Fall einen wichtigen Mann verlieren.

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